Dez 072016
 

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SCHWABACH – Der Mann, der in Schwabach wegen eines Stromschlags schwere Brandverletzungen erlitten hatte, ist am Dienstagabend im Krankenhaus verstorben. Noch ist unklar, wie es zu dem Arbeitsunfall kommen konnte. Der Arbeiter hatte am 30. November beim Reinigen eines Trafohäuschens im Stadtteil Vogelherd einen heftigen Stromschlag abbekommen und daraufhin Feuer gefangen. Die Beamten des zuständigen Fachkommissariats der Kripo Schwabach haben zur Aufklärung des Vorfalls einen Sachverständigen des Landeskriminalamtes hinzugezogen. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hat außerdem eine Obduktion des 42-jährigen Mannes angeordnet.

Bericht und Foto mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt.

Dez 072016
 

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SCHWABACH – Abendliche Aufregung im Schwabacher Stadtteil Wolkersdorf: Dort wurden am Dienstag drei Wohnhäuser geräumt, nachdem in einer Baugrube an der Straße erhöhte Gaskonzentration gemessen wurde. Es bestand laut Polizei jedoch keine Explosionsgefahr.

Bei regulären Arbeiten am Leitungsnetz war an einer Schweißnaht ein stecknadelgroßes Leck entstanden. Das hatten Mitarbeiter der Stadtwerke zwar bereits abgedichtet, dennoch war der Geruch in der Baugrube deutlich bemerkbar. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Fahrzeugen an und saugte das Gas ab. Als Vorsichtsmaßnahme wurden drei umliegende Wohnhäuser geräumt, alle Anwohner jedoch blieben unverletzt.

„Explosionsgefahr bestand zu keiner Zeit“, sagte ein Sprecher der Polizei am Dienstagabend. In der Grube wurde ersten Informationen zufolge dennoch eine erhöhte Gaskonzentration gemessen, die durchaus hätte gefährlich werden können.

Bericht und Fota mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt

Nov 082016
 


 
SCHWABACH – Feuerwehreinsatz in der Schwabacher Bachgasse: Am Mittwochnachmittag etwa um 16 Uhr hat ein Holzunterstand hinter einer Pizzeria Feuer gefangen und ist komplett abgebrannt.

Der Wirt, der das Feuer sofort, nachdem er es bemerkt hatte, mit einem Gartenschlauch zu löschen versuchte, war mehrere Minuten dem Rauch ausgesetzt. Er wurde vom Rettungsdienst vorsorglich zu einer Untersuchung ins Stadtkrankenhaus Schwabach gebracht. Weitere Personen wurde nicht verletzt.

Die Feuerwehr Schwabach hatte den Brand dann schnell im Griff. Ein Übergreifen auf das direkt anschließende Haus wurde verhindert. Es entstand allerdings ein deutlich sichtbarer Schaden an der Fassade. In dem Holzunterstand waren unter anderem Getränkekästen gelagert. Die Brandursache ist noch unklar.

Bericht mit feundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt

Okt 102016
 

SCHWABACH – Nur noch Schrottwert hat ein Pkw, der am Montagfrüh im Parkhaus am Schwabacher Bahnhof plötzlich zu brennen begonnen hatte. Das Gebäude musste komplett

Kurz vor 6.30 Uhr hatte ein 66-jähriger Schwabacher seinen fünf Jahre alten Audi A 5 im Parkhaus abgestellt. Der Mann bemerkte dabei, dass Rauch aus der Lüftung des Pkw ins Fahrzeuginnere drang.

Nachdem sich der Fahrzeughalter in Sicherheit gebracht hatte, alarmierte er die Feuerwehr. Mehrere Löschfahrzeuge mit rund 20 Wehrleuten rückten daraufhin Richtung Bahnhof aus. Als die Feuerwehr eintraf, brannte der Pkw des 66-Jährigen bereits lichterloh. Mit Schaum erstickten die Feuerwehrleute schließlich die Flammen, übrig blieb ein völlig ausgebranntes Fahrzeuggerippe.

Wegen der enormen Rauchentwicklung mussten Züge, die während der Löscharbeiten den Bahnhof Schwabach ansteuerten oder passierten, entsprechend langsam und auf Sicht fahren.

Die Stadtverwaltung bittet Pendlerinnen und Pendler, bis auf Weiteres die Parkmöglichkeiten hinter dem Parkhaus sowie an der Eilgustraße (Zufahrt von der Angerstraße) zu nutzen. Es ist noch unklar, inwieweit das Parkhaus und dessen Technik Schaden genommen haben.

Bericht mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt

 

Sep 122016
 

SCHWABACH — 13 demolierte Pkw, ein kaputter Lkw, aus dessen Ladung Gefahrgut austritt, und 13 zum Teil schwer Verletzte: So sah das sogenannte „Schadensbild“ aus, das die Feuerwehr Schwabach und Mitarbeiter von BRK und Johannitern am Samstag bei einer Großübung in der Walpersdorfer Straße vorfanden. Dabei wurde – nicht zuletzt dank der von der BRK-Schminktruppe präparierten „Verletzten“ und der Autos vom Schrottplatz – unter äußerst realistischen Bedingungen geübt.

Die Feuerwehr Schwabach, die Löschzüge Limbach und Unterreichenbach sowie der Rettungsdienst waren mit rund 100 Frauen und Männern vor Ort. Inklusive Einsatzleiter Ivo Schramm wussten alle Beteiligten zwar von der Übung. Doch um was es genau ging, sahen die ehrenamtlichen Helfer erst am Unfallort.

Die angenommene Massenkarambolage ist laut Stadtbrandrat Holger Heller ein Schadensbild, das sich durchaus lohnt durchzuspielen. „Auf der A6 ist so etwas zwar zum Glück sehr selten, aber auch nicht völlig auszuschließen“, so Heller. Also bargen die Feuerwehrmänner und -frauen in der für diese Übung gesperrten Walpersdorfer Straße „Verletzte“ aus ihren demolierten Autos. Also stiegen die Atemschutzträger bei Gluthitze in ihre gelben Schutzanzüge (inklusive 16 Kilogramm Atemschutz-Ausrüstung), um Menschen, die mit der gefährlichen Flüssigkeit in Berührung gekommen waren, zu dekontaminieren und auslaufendes Gefahrgut zu binden. Holger Heller zog am Ende eine recht positive Bilanz. Denn: „Wenn es wirklich ein Ernstfall gewesen wäre, wäre ich ebenfalls sehr zufrieden gewesen.“ rog

Bericht mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt