Feb 152012
 

 

Einsatzleiter Paul Lechner transportiert den offenbar verletzten Waldkauz ab.

 

SCHWABACH  - Ungewöhnlicher Einsatz für die Schwabacher Feuerwehr: Sie hat am Montag in einem Haus in Wolkersdorf einen Waldkauz eingefangen und in den Nürnberger Tiergarten gebracht. Ob der Vogel, der zur Familie der Eulen gehört, überlebt, ist ungewiss. Möglicherweise hat er beim Sturz in den Kamin des Hauses eine Rauchgasvergiftung erlitten.

Normalerweise kommt ja nur der amerikanische Santa Claus durch den Kamin, um den Menschen Geschenke zu bringen. Auf Santa Claus’ Spuren war wahrscheinlich in der Nacht zum Montag jedoch auch ein Waldkauz. Das Tier fiel aus unbekannten Gründen von außen in den Kamin des Hauses in Wolkersdorf und rutschte dann bis in den Keller durch. Hinter dem Kamintürchen, das normalerweise nur der Kaminkehrer zum Kehren benutzt, blieb der Kauz gefangen.

In misslicher Lage

Der Hausbesitzer hörte am Montagmorgen ein leises Fiepen und befreite den Vogel aus seiner misslichen Lage. Um ihn einzufangen mussten jedoch Polizei und Feuerwehr ausrücken. Feuerwehr-Einsatzleiter Paul Lechner packte den Waldkauz schließlich in einen Behälter und brachte ihn in den Nürnberger Tiergarten.

Eine große Einfangaktion war dazu nicht nötig: „Der Vogel war in keinem besonders guten Zustand“, erzählt Lechner. „Er sah zwar wohlgenährt aus, hatte aber offenbar Probleme beim Atmen.“ Die Fachleute im Tiergarten tippten auf eine Rauchgasvergiftung. Ob der Vogel die überlebt, ist noch nicht sicher. 

Text mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt

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Feb 042012
 

SCHWABACH — Unverändert kritisch ist der Zustand des 80-jährigen Mannes, der beim Hausbrand am Samstagmorgen in der Cellastraße eine lebensgefährliche Rauchvergiftung erlitten hat. Dies teilte die Polizei gestern Nachmittag mit.
Ebenfalls Rauchvergiftungen hatten dessen 85-jährige Ehefrau und ein 34-jähriger Polizist erlitten. Zusammen mit seinem 28-jährigen Kollegen rettete er den hilflosen Mann aus dem Hausflur. „Beide Kollegen riskierten dabei ihr eigenes Leben“, so Polizeisprecherin Simone Wiesenberg.
Nach Ermittlungen im ausgebrannten Haus schließt die Polizei Fremdverschulden aus. Der Brand ging von einem Ölofen im Erdgeschoss aus.
„Kältester Einsatz“
Zum Glück nur leicht verletzt wurden fünf Feuerwehrmänner. Insgesamt waren 110 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Sie konnten ein Übergreifen des Feuers auf die benachbarten Häuser verhindern. Probleme bereiteten die extremen Temperaturen. „Mit minus 20 Grad war das mein kältester Einsatz“, sagte Holger Heller, der seit 12 Jahren Kommandant ist. Obwohl einige Rohre eingefroren seien, wurden die Löscharbeiten nicht gefährdet. Auch das BRK und die Johanniter waren mit 29 Kräften im Einsatz, erklärt Einsatzleiter Pierre Gubo. Sie stellten zwei beheizte Zelte zum Aufwärmen auf und versorgten die Helfer mit heißen Getränken und frischen Brötchen. gw

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04.02.2012 Mehrere Verletzte bei Wohnhausbrand in Schwabach – Angrenzende Häuser vorübergehend evakuiert – Rettungskräfte und Bewohner erlitten Rauchvergiftungen

Schwabach  - In der Nacht von Freitag auf Samstag brach in einem Reihenhaus in Schwabach ein Brand aus. Dabei wurden ein Polizeibeamter, zwei Bewohner und vier Feuerwehrmänner verletzt. Die Menschen in den Nachbarhäusern wurden zunächst evakuiert.

Ein Polizeibeamter hatte den 80-Jährigen Bewohner des brennenden Hauses aus den Flammen gerettet, erlitt dabei jedoch selbst eine mittelschwere Rauchvergiftung. Die Frau des Bewohners konnte sich selbst retten, doch auch sie wurde leicht verletzt. Die Verletzten wurden sofort ins Krankenhaus gebracht, der 80-Jährige schwebt noch in Lebensgefahr, der Zustand des Polizisten ist laut Angaben der Polizei stabil. Auch vier Feuerwehrmänner der Feuerwehr Schwabach erlitten Rauchvergiftungen.

Die Brandursache ist zur Stunde noch unklar, ebenso die Höhe des Sachschadens. Die Polizei geht jedoch von einem sechsstelligen Schadensbetrag aus. Die Bewohner der nebenstehenden Häuser wurden von der Feuerwehr zunächst evakuiert, da sie den Brand aber schnell unter Kontrolle brachte, konnten die Menschen bald in ihre Häuser  zurückkehren.

Text mit freundlicher Genhmigung aus dem Schwabacher Tagblatt

Feb 032012
 

 

SCHWABACH — Schnell unter Kontrolle hatte die Schwabacher Feuerwehr gestern Nachmittag einen Brand in der Fürther Straße. Verletzt wurde niemand.
Das Feuer war im Keller eines Mehrfamilienwohnhauses ausgebrochen. Der Qualm stieg auch in die oberen Etagen. Nach Angaben der Polizei war ein Wäschetrockner in Brand geraten. Ursache war vermutlich ein technischer Defekt.
Die Höhe des Sachschadens stand gestern noch nicht fest. gw

Text mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt