SCHWABACH — Unverändert kritisch ist der Zustand des 80-jährigen Mannes, der beim Hausbrand am Samstagmorgen in der Cellastraße eine lebensgefährliche Rauchvergiftung erlitten hat. Dies teilte die Polizei gestern Nachmittag mit.
Ebenfalls Rauchvergiftungen hatten dessen 85-jährige Ehefrau und ein 34-jähriger Polizist erlitten. Zusammen mit seinem 28-jährigen Kollegen rettete er den hilflosen Mann aus dem Hausflur. „Beide Kollegen riskierten dabei ihr eigenes Leben“, so Polizeisprecherin Simone Wiesenberg.
Nach Ermittlungen im ausgebrannten Haus schließt die Polizei Fremdverschulden aus. Der Brand ging von einem Ölofen im Erdgeschoss aus.
„Kältester Einsatz“
Zum Glück nur leicht verletzt wurden fünf Feuerwehrmänner. Insgesamt waren 110 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Sie konnten ein Übergreifen des Feuers auf die benachbarten Häuser verhindern. Probleme bereiteten die extremen Temperaturen. „Mit minus 20 Grad war das mein kältester Einsatz“, sagte Holger Heller, der seit 12 Jahren Kommandant ist. Obwohl einige Rohre eingefroren seien, wurden die Löscharbeiten nicht gefährdet. Auch das BRK und die Johanniter waren mit 29 Kräften im Einsatz, erklärt Einsatzleiter Pierre Gubo. Sie stellten zwei beheizte Zelte zum Aufwärmen auf und versorgten die Helfer mit heißen Getränken und frischen Brötchen. gw
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04.02.2012 Mehrere Verletzte bei Wohnhausbrand in Schwabach – Angrenzende Häuser vorübergehend evakuiert – Rettungskräfte und Bewohner erlitten Rauchvergiftungen
Schwabach - In der Nacht von Freitag auf Samstag brach in einem Reihenhaus in Schwabach ein Brand aus. Dabei wurden ein Polizeibeamter, zwei Bewohner und vier Feuerwehrmänner verletzt. Die Menschen in den Nachbarhäusern wurden zunächst evakuiert.
Ein Polizeibeamter hatte den 80-Jährigen Bewohner des brennenden Hauses aus den Flammen gerettet, erlitt dabei jedoch selbst eine mittelschwere Rauchvergiftung. Die Frau des Bewohners konnte sich selbst retten, doch auch sie wurde leicht verletzt. Die Verletzten wurden sofort ins Krankenhaus gebracht, der 80-Jährige schwebt noch in Lebensgefahr, der Zustand des Polizisten ist laut Angaben der Polizei stabil. Auch vier Feuerwehrmänner der Feuerwehr Schwabach erlitten Rauchvergiftungen.
Die Brandursache ist zur Stunde noch unklar, ebenso die Höhe des Sachschadens. Die Polizei geht jedoch von einem sechsstelligen Schadensbetrag aus. Die Bewohner der nebenstehenden Häuser wurden von der Feuerwehr zunächst evakuiert, da sie den Brand aber schnell unter Kontrolle brachte, konnten die Menschen bald in ihre Häuser zurückkehren.
Text mit freundlicher Genhmigung aus dem Schwabacher Tagblatt
SCHWABACH — Schnell unter Kontrolle hatte die Schwabacher Feuerwehr gestern Nachmittag einen Brand in der Fürther Straße. Verletzt wurde niemand.
Das Feuer war im Keller eines Mehrfamilienwohnhauses ausgebrochen. Der Qualm stieg auch in die oberen Etagen. Nach Angaben der Polizei war ein Wäschetrockner in Brand geraten. Ursache war vermutlich ein technischer Defekt.
Die Höhe des Sachschadens stand gestern noch nicht fest. gw
Text mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt
SCHWABACH – Ein 23-Jähriger kam am späten Mittwochabend kurz vor 22.30 Uhr mit seinem Honda Civic aus noch unbekannter Ursache von der Straße ab und prallte gegen mehrere Bäume.
Der junge Mann wurde in seinem Wagen eingeklemmt und musste von der Schwabacher Feuerwehr aus seinem Wrack geschnitten werden.
Obwohl der Notarzt schnell vor Ort war, starb der 23-Jährige noch an der Unfallstelle.
Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt
SCHWABACH - Voller Einsatz für einen Marder: Hoffnungslos eingeklemmt, wurde das Tier in der Beethovenstraße gestern Vormittag von Anwohnern entdeckt. Nach der aufwändigen Befreiungsaktion landete das kleine Raubtier schließlich vor den Toren Schwabachs draußen im Wald.
Beim Versuch, durch ein Loch im Deckel aus einem Kanalschacht zu kriechen, hatte lediglich der Kopf den Weg nach draußen geschafft, dann war Endstation. Das Tier steckte hoffnungslos fest.
Tierarzt Dr. Rüdiger Baba, assistiert von einer Mitarbeiterin und Feuerwehrleuten, blieb nichts anderes übrig, als dem Marder zunächst ein Schlafmittel zu verabreichen. Dann konnte das Fell des Tieres mit Olivenöl eingerieben werden, um nach mehreren Versuchen den Kopf wieder vorsichtig aus dem Loch zu ziehen.
Reinigen im Schlaf
Doch was dann tun? Der Nürnberger Tiergarten wollte den Marder nicht aufnehmen. Der dortige Veterinär riet den Schwabacher Feuerwehrleuten jedoch, die nach wie vor andauernde Tiefschlafphase des Tieres zu nutzen, dessen Fell mittels eines Geschirrspülmittels wieder von dem klebrigen Öl zu reinigen. Anschließend gaben die Feuerwehrleute dem Marder aus der Beethovenstraße ein Stück außerhalb Schwabachs im Wald wieder die Freiheit zurück.
Text: Mit freundlicher Genhmigung aus dem Schwabacher Tagblatt
Hindenburgstraße: Bewohner mussten das Haus vorsorglich verlassen — Flammen nagten am Dachstuhl
SCHWABACH — Glimpflich abgegangen ist am Mittwochabend ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Hindenburgstraße. Polizeibeamte hatten vorsorglich das Anwesen bis zum Abschluss der Löscharbeiten geräumt. Verletzt wurde bei dem Brand glücklicherweise offenbar niemand, jedoch entstand an Einrichtung und Gebäude ein Schaden in Höhe von rund 40000 Euro.
Gegen 18.30 Uhr war bei der Polizeiinspektion die Mitteilung eingegangen, dass es in dem mehrgeschossigen Wohnhaus brenne. Sofort verständigten die Polizisten die Schwabacher Feuerwehr. Als die erste Streifenbesatzung in der Hindenburgstraße eintraf, stellten die Beamten bereits Rauchentwicklung aus dem obersten Stockwerk fest. Da das Ausmaß des Feuers zunächst unklar war, wurden vorsorglich alle Bewohner des Hauses evakuiert und die Hindenburgstraße zwischen Rittersbacher- und Bismarckstraße komplett gesperrt.
Eintreffende Kräfte des Rettungsdienstes nahmen sich der Menschen an, die ihr Wohnhaus verlassen mussten. Die Inhaberin der Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen war, wurde vorsorglich vor Ort wegen eventueller Rauchgasvergiftung durch einen Notarzt behandelt.
Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, die mit einem Großaufgebot im Einsatz war, brachten den Brand rasch unter Kontrolle. Wie sich herausstellte, hatte ein technischer Defekt an der Dunstabzugshaube in der Küche das Feuer ausgelöst.
Nach Abschluss der Löscharbeiten war zu erkennen, dass nicht nur die betroffene Wohnung massiv verrußt, sondern auch der Dachstuhl des mehrgeschossigen Wohnhauses durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen worden war. Sicherheitshalber kontrollierten die Feuerwehrleute das Gebälk und die Isolierung auf weitere verborgene Glutnester.
Mit freundlicher Genhmigung aus dem Schwabacher Tagblatt



















