Dies ist das Archiv für Juni 2005.

25.06.2005 - In Teigmaschine eingeklemmt

imgp4803.JPGAm Samstagmorgen gegen 2.00 Uhr mussten die Schwabacher Feuerwehrleute einen Bäcker aus einer Teigmaschine befreien. Der Bäcker war mit 3 Fingern in der Maschinen eingeklemmt. Die Maschine musste demontiert werden um die Person aus der misslichen Lage zu befreien. Die verletzte Person wurde vom Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus verbracht.

13.06.2005 - Lkw-Fahrer hilflos hinterm Lenkrad eingeklemmt

imgp4732.JPGSchwierige Rettung des 24-Jährigen, der glücklicherweise nur leicht am Bein verletzt wurde – Zu wenig Abstand gehalten

SCHWABACH (jk) – Ein Auffahrunfall, in den zwei Lastzüge verwickelt waren und der sich am späten Montag-nachmittag auf der Autobahn zwischen Schwabach und Nürnberg ereignete, hatte zwar einen Sachschaden in Höhe von rund 100 000 Euro zur Folge, ging jedoch für den Fahrer des auffahrenden Brummi glücklicherweise glimpflich aus.

Der 24-Jährige aus Oberbayern wurde in der völlig deformierten Fahrerkabine seines Sattelzuges eingeklemmt. Die Rettung des Mannes gestaltete sich äußerst schwierig. Schwabacher Feuerwehrleute unter der Leitung von Stadtbrandrat Holger Heller und Stadtbrandinspektor Paul Lechner mussten dabei sehr vorsichtig und überlegt zu Werke gehen, um das rechte Bein des Mannes zu befreien. Nachdem dies gelungen war, stellte sich bei der Untersuchung im Schwabacher Krankenhaus heraus, dass der 24-Jährige gottlob nur leichte Blessuren am Bein erlitten hatte, die ambulant versorgt wurden.

Nach Angaben der Feuchter Autobahnpolizei war zu geringer Sicherheitsabstand der Auslöser des Unfalls. Der 24-jährige Sattelzugfahrer aus Rosenheim war offensichtlich mit zu geringer Distanz hinter einem Lastwagen aus Bayreuth hergefahren, der Kies geladen hatte. Dieser Lkw, der von einem 54-Jährigen gesteuert wurde, wurde an einer leichten Steigung langsamer, so dass der Rosenheimer mit seinem 40-Tonner leicht auffuhr. Der 24-Jährige wich nach den Feststellungen der Polizei anschließend mit seinem Gefährt nach rechts aus, geriet auf den Grünstreifen und prallte mit seinem Sattelzug schließlich frontal in eine kleine Baumgruppe aus Eichen. Dadurch wurde die Fahrerkabine des Lastwagens massiv eingedrückt und der Fahrer dadurch eingeklemmt.

Der schwer beschädigte und unbeladene Rosenheimer Lastzug musste durch ein Bergeunternehmen mit Hilfe eines Krans aus dem Wald geholt werden. Der mit Kies beladene Lastzug wurde bei dem Unfall nur geringfügig beschädigt.

Stau auf der Autobahn

Während der Rettungsaktion für den eingeklemmten Brummi-Chauffeur und die anschließende Bergung des Lastzuges musste eine Fahrspur der Autobahn für rund dreieinhalb Stunden gesperrt werden. Deshalb kam es zu erheblichen Staus Richtung Nürnberg.

Auch in der Gegenrichtung kam es zu Behinderungen, da Schaulustige ihre Fahrgeschwindigkeit herabsetzten, um einen Blick auf die Unfallstelle zu erhaschen.

Text: Mit freundlicher Genehmigung des Schwabacher Tagblattes

13.06.2005 - Technischer Defekt setzte die Küche in Brand

imgp4693.JPGimgp4691.JPGGestern Morgen in der Schwabacher Adam-Kraft-Straße – Hoher Schaden

SCHWABACH (jk) – Schreck in der Morgenstunde: Dicker Qualm drang aus einem Reihenhaus in der Adam-Kraft-Straße, dessen Bewohnerin sich – so die Polizei – derzeit in Urlaub befindet. Ein aufmerksamer Bürger aus dem angrenzenden Stadtteil Hochgericht hatte bei der Polizei angerufen und Brandgeruch mitgeteilt. Eingesetzten Polizeistreifen gelang es dann rasch, das brennende Haus auszumachen.

Die Wehrleute rückten rasch mit einem Großaufgebot an. Die Feuerwehrleute brachen die Haustür auf und schafften es in kurzer Zeit, die Flammen zu löschen.

Bevor es entdeckt wurde, hatte das Feuer offenbar aber schon geraume Zeit in dem Reihenhaus gewütet, so dass das Gebäude auch im Obergeschoss stark verrußt wurde. Die Polizei geht von einem Schaden in Höhe von rund 200 000 Euro aus.

Während der Löscharbeiten wurden vorsorglich die Bewohner der unmittelbar angrenzenden Häuser aufgefordert, ihre Wohnungen zu verlassen. An die weitere Nachbarschaft erging die Aufforderung, Fenster und Türen wegen der heftigen Rauchentwicklung geschlossen zu halten.
Der Schwabacher Polizei gelang es gestern Vormittag schließlich auch, die Bewohnerin des von dem Brand betroffenen Hauses telefonisch an ihrem Urlaubsort zu erreichen und zu informieren. Ersten Ermittlungen zufolge dürfte das Feuer durch einen Defekt an einer elektrischen Leitung in der Küche ausgebrochen sein.

Text: Mit freunlicher Genehmigung des Schwabacher Tagblatt

07.06.2005 - Hütte, Lkw und Container in Flammen

imgp4681.JPGimgp4676.JPGSchwabachs Freiwillige Feuerwehr war von Montagabend bis Dienstagfrüh voll gefordert

SCHWABACH (jk) – „Heiße Stunden“ für die Freiwillige Feuerwehr: Innerhalb von zwölf Stunden mussten die Wehrleute gleich drei Mal zur Brandbekämpfung ausrücken:

Am Montagabend galt es, einen Gartenabfallcontainer zu löschen, in der Nacht stand eine Hütte auf dem Bolzplatz im Eichwasen in Flammen, und gestern Früh musste der Brand an einem Lastwagen gelöscht werden.

Der größte Schaden, nämlich rund 22 000 Euro, entstand beim Brand des unbeladenen Lastwagens am Dienstag, in den frühen Morgenstunden, auf der Autobahn Richtung Nürnberg. Wie die Polizei berichtete, bemerkte der 47-jährige Lkw-Fahrer aus Schwabach auf Höhe der Anschlussstelle Roth Rauchentwicklung an seinem Fahrzeug. Als er seinen Wagen auf dem Standstreifen stoppte, brannte bereits der rechte Vorderreifen des 7,5-Tonners.

Die Schwabacher Feuerwehr war zwar rasch vor Ort und hatte den Brand auch in kurzer Zeit gelöscht. Doch durch die Flammen war der Lastwagen bereits vollständig zerstört worden. Außerdem wurde die Fahrbahndecke der Autobahn durch das Feuer beschädigt. Die Polizei geht davon aus, dass ein schadhaftes Radlager oder eine heiß gelaufene Bremse den Brand ausgelöst haben.

Wegen des morgendlichen Berufsverkehrs entwickelte sich als Folge des Brandes ein Stau von rund acht Kilometern.

Mitten in der Nacht zum Dienstag, gegen 0.50 Uhr, wurden die Feuerwehrleute zum Löschen der lichterloh brennenden Holzhütte auf dem Bolzplatz im Stadtteil Eichwasen alarmiert. Nach vorläufigen Schätzungen entstand hier ein Schaden von rund 5000 Euro. Die offene Holzhütte musste vollständig niedergerissen werden. Der Brand dürfte nach Mitteilung der Polizei, die wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt, von einem Mülleimer ausgegangen sein.

Die Hütte diente vor allem Jugendlichen als Treffpunkt, war aber auch für manche Ort trauter Zweisamkeit, was Schnitzerei oder „Gemälde“ an der Hüttenwand belegten.

Die Schwabacher Polizei bittet jedenfalls um Hinweise, um die Verantwortlichen für das Feuer ermitteln zu können.

Glimpflich ging der Brand des Gartenabfallcontainers Montagabend in der Reichswaisenhausstraße aus. Hier wurde das Feuer gelöscht, ohne dass Schaden entstehen konnte. Die Abfälle hatten sich selbst entzündet.

Text: Mit freundlicher Genehmigung des Schwabacher Tagblattes

SIEHE AUCH FOLGENDEN BERICHT

07.06.2005 - Holzhütte in Vollbrand

imgp2493.JPGimgp2488.JPGKurz nach Mitternacht wurden die Freiwillige Feuerwehr Schwabach zum Brand einer Holzhütte in den Ortsteil Eichwasen gerufen. Die Hütte stand bei eintreffen der Feuerwehr bereits im Vollbrand.