Dies ist das Archiv für Juli 2006.

31.07.2006 – Rettung mit der Drehleiter

imgp1499-1.JPGHeute gegen 9.00 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Schwabach zur Unterstützung des Rettungdienstes alarmiert. Eine erkrankte Frau musste mit der Drehleiter schonend aus dem 1. Obergeschoss eines Wohnhauses zu Boden gebracht werden.

18.07.2006 - Defekt an einem Elektrogerät löste Brand aus

SCHWABACH (jk) – Nach wie vor in akuter Lebensgefahr schwebt nach Auskunft der Schwabacher Polizei der 77-jährige Rentner, in dessen Wohnung in der Schwabacher Altstadt in der Nacht zum Samstag ein Brand ausgebrochen war (wir berichteten). Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass das Feuer durch einen Defekt an einem Elektrogerät ausgelöst worden ist.

Der Mann war im Erdgeschoss eines Anwesens in der Hördlertorstraße zu Hause, in dem sich früher einmal ein Geschäft befunden hat. Deshalb gehörten zu seiner Wohnung zwei großformatige Fenster zur Straßenseite hin.

Wie berichtet, war es Feuerwehrleuten gelungen, gerade noch rechtzeitig in die brennende Wohnung zu gelangen, um den Mann in Sicherheit bringen zu können. Der 77-Jährige erlitt bei dem Feuer, das gegen 1.45 Uhr ausgebrochen war, schwere Verbrennungen sowie eine massive Rauchgasvergiftung.

Nach der Erstversorgung durch den Schwabacher Notarzt wurde der Mann zur weiteren Behandlung ins Klinikum Nürnberg-Süd eingeliefert.

Durch den massierten und vor allem schnellen Einsatz der Schwabacher Feuerwehr konnte verhindert werden, dass die Flammen auf benachbarte Häuser übergriffen.

Experten der Schwabacher Kriminalpolizei, die noch in der Nacht Ermittlungen aufnahmen, stellten fest, dass offenbar ein technischer Defekt an einer Lampe oder einem Ventilator den Brand ausgelöst hat.

Text: Mit freundlicher Genehmigung des Schwabacher Tagblattes

15.07.2006 –Brand in der Altstadt: 77-Jähriger lebensgefährlich verletzt

imgp0998-1.JPGVerbrennungen dritten Grades – Als die Feuerwehr eintraf, schlugen die Flammen aus dem Fenster – Ursache des Brandes unbekannt

SCHWABACH (he) – 100 000 Euro Schaden und ein lebensgefährlich Verletzter. Das ist die Bilanz eines Brands in der Schwabacher Innenstadt. Das Feuer war in der Nacht zum Samstag, gegen 1.45 Uhr, in einem alten Haus in der Hördlertorstraße ausgebrochen. Die Ursache ist unbekannt.

Als die Freiwillige Feuerwehr Schwabach eintraf, schlugen die Flammen bereits aus den beiden Schaufenstern im Erdgeschoss, wo früher einmal ein Laden untergebracht war.

Die Feuerwehr hatte den Brand schnell gelöscht und konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindern. Die Floriansjünger drangen mit schwerem Atemschutz in das Haus ein und bargen den 77-jährigen Bewohner. Der Mann erlitt Verbrennungen dritten Grades. Der lebensgefährlich Verletzte wurde vom Rettungsdienst ins Klinikum Nürnberg gebracht.

Die Feuerwehr durchsuchte das gesamte Haus, um festzustellen, ob sich weitere Personen darin befanden, was jedoch nicht der Fall war. Als die Feuerwehrleute von hinten nachsehen wollten, ob sich das Feuer auch dorthin ausgebreitet hatte, stellten sie fest, dass das Haus mit einem anderen Haus, dessen Eingang sich am Pinzenberg befindet, zusammengebaut ist. In dem ausgebrannten Laden öffneten sie teilweise die Holzdecke, um festzustellen, ob sich in dem Fehlboden Glutnester hielten. Die Arbeit der Wehrleute war erst gegen 6 Uhr beendet. Die Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen.

In der engen und manchmal verschachtelten Altstadt stellt ein Brand für die Feuerwehrleute immer ein besondere Herausforderung dar.

Text: Mit freunlicher Genehmigung des Schwabacher Tagblattes

13.07.2006 - Verkehrsunfall auf der Autobahn

imgp0954-1.JPGNach einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 6 bei Schwabach wurden 2 Personen verletzt. Ein Pkw-Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeschlossen und von der Feuerwehr Schwabach befreit.

06.07.2006 - Bei Sturz in den Kanalschacht schwerste Verletzungen erlitten

imgp0876-1.JPGimgp0877-1.JPGTrotz Absperrung war eine 76-Jährige nachts in den Baustellenbereich in der Nürnberger Straße gelangt – Aus vier Metern Tiefe von der Feuerwehr gerettet

SCHWABACH (jk) – Schwerste Gesichts- und Beinverletzungen erlitt eine Rentnerin, die auf der Baustelle in der Nürnberger Straße in einen Abwasserschacht stürzte. Die Feuerwehr holte die 76-Jährige aus vier Metern Tiefe. Mit dem Rettungshubschrauber wurde die Schwabacherin ins Klinikum Nürnberg-Süd geflogen.

Es war gestern Früh, gegen sechs Uhr, als eine Passantin die Frau in dem Kanalschacht, der im Zuge der Straßenbaumaßnahmen in der Nürnberger Straße neu gesetzt worden ist, entdeckte. Polizei, Notarzt, Rettungsdienst und Feuerwehr wurden alarmiert.

Der Kanalschacht befindet sich in der Nähe des so genannten Nürnberger-Tor-Platzes, die Baustelle selbst ist für den öffentlichen Verkehr gesperrt, Absperreinrichtungen waren nach Polizeiangaben vorhanden.

Irgendwann im Laufe der Nacht, Genaueres muss noch ermittelt werden, war die 76-Jährige trotzdem in den Baustellenbereich gelangt und in den Schacht gestürzt, der ein ganzes Stück aus der noch nicht endgültigen fertig gestellten Straßenoberfläche herausragt. Nach ersten Erkenntnissen der Schwabacher Polizei dürfte ein Fremdverschulden an dem Unglück auszuschließen sein. Die Polizei hat Hinweise darauf, dass sich die 76-Jährige, die im Stadtteil Eichwasen zu Hause ist, nach einem Gaststättenbesuch auf dem Weg zu ihrer Wohnung befand, als sie den Baustellenbereich passierte.

Versiert und überlegt gingen die Schwabacher Feuerwehrleute unter Leitung von Stadtbrandrat Holger Heller ans Werk, um die Schwerverletzte aus dem Schacht zu holen. Notarzt Dr. Ulrich Fischer wurde in die Betonröhre abgeseilt, um die Rentnerin zu untersuchen.

Anschließend wurde die Schwerverletzte an einer so genannten Bandschlinge befestigt. Begleitet von einem Feuerwehrmann wurde die Frau schließlich durch den engen Schacht vorsichtig nach oben gezogen.

Zuerst auf der Trage, die neben dem Kanalschaft abgestellt war, und dann im Rettungswagen wurde die Frau behandelt. Zwischenzeitlich traf in Schwabach auch der Rettungshubschrauer ein, der zum Transport der Schwerverletzten in die Nürnberger Klinik angefordert worden war.

Während von den Kräften am Boden der Nürnberger-Tor-Platz als Landefläche für die Retter aus der Luft ausgesucht und bereits abgesperrt worden war, sah der Pilot keine Möglichkeit, die Maschine hier sicher zu landen. Auf dem Sportplatz an der Johannes-Kern-Schule setzte der Hubschrauber schließlich auf. Mit dem Rettungswagen wurde die Rentnerin dorthin gefahren. Zur weiteren Behandlung wurde die Schwabacherin dann ins Klinikum Nürnberg-Süd geflogen.

Text: Mit freunlicher Genehmigung des Schwabacher Tagblattes