Dies ist das Archiv für November 2006.

30.11.2006 - Dichter Verkehr forderte wieder seinen Tribut

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SCHWABACH – Bei einer Unfallserie am Mittwochabend und in der Nacht zum Donnerstag auf der Autobahn A 6 in Fahrtrichtung Heilbronn wurden sechs Personen leicht verletzt. Außerdem entstand beträchtlicher Sachschaden.

Auf Höhe der Anschlussstelle Neuendettelsau kollidierten zunächst gegen 19.30 Uhr insgesamt fünf Personenwagen aufgrund zu geringem Sicherheitsabstand. Verletzt wurde bei diesem Unfall niemand. Die Blechschäden an den beteiligten Fahrzeugen schlagen mit 30 000 Euro zu Buche. Die linke Fahrspur musste einige Zeit gesperrt werden. In Folge dieses Unfalles bildete sich ein Rückstau. Dort, rund einen Kilometer vor dem ersten Unfall, fuhren drei Fahrzeuge ineinander. Die Höhe des Sachschadens beträgt hier rund 11 000 Euro.
Bei diesem Folgeunfall wurden insgesamt vier Menschen leicht verletzt, die in die Krankenhäuser nach Schwabach und Neuendettelsau zur Behandlung gebracht werden mussten.

Schließlich ereignete sich im Rückstau, zwischen den beiden Schwabacher Autobahn-Anschlussstellen, gegen 2.30 Uhr ein dritter Verkehrsunfall, bei dem ein 30-jähriger Frankfurter Kraftfahrer mit seinem Sattelzug auf ein polnisches Lkw-Anhänger-Gespann auffuhr, das ein 29-Jähriger lenkte. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das polnische Lkw-Gespann auf drei weitere Personenwagen geschoben. Der Fahrer des polnischen Sattelzuges wurde an der rechten Hand verletzt und im Krankenhaus Neuendettelsau behandelt. An den Fahrzeugen entstand Schaden von knapp 150 000 Euro.

Die Bergung der Fahrzeuge mit Unterstützung durch die Autobahnmeisterei Herrieden und das Technische Hilfswerk Schwabach dauerte bis in die gestrigen frühen Morgenstunden. Zeit-weise musste die Fahrbahn komplett gesperrt werden, wodurch sich ein Rückstau von zwölf Kilometer bildete.

Letztlich kam es zwischen Nürnberg-Süd und Schwabach zu einem vierten Verkehrsunfall. Hier kollidierte ein 29-jähriger Fahrzeugführer aus Lauf mit seinem Lkw mit einem Pkw aus Tschechien. Der Fahrer, ein 58-jähriger Prager, wurde dabei leicht verletzt. Der Sachschaden betrug bei diesem Verkehrsunfall etwa 13 000 Euro.

Text mit freundlicher Genehmigung des Schwabacher Tagblattes

24.11.2006 - Verkehrsunfall auf der Autobahn 6 bei Schwabach

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Nach einem Verkehrsunfall auf der BAB 6 musste die Feuerwehr Schwabach ausgelaufenes Öl und Betriebsstoffe binden und die Fahrbahn reinigen.

16.11.2006 - Unfälle am laufenden Band; Serie von Zusammenstößen auf der A 6 – Vier Verletzte in drei Tagen

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SCHWABACH – Die Autobahn A 6 zwischen Nürnberg und Schwabach bleibt einer der großen Unfallschwerpunkte in Mittelfranken. Alleine in den vergangenen drei Tagen meldete die Verkehrspolizei Feucht vier Unfälle. Dabei wurden vier Personen zum Teil schwer verletzt.

Am schlimmsten erwischte es gestern Mittag eine 51-jährige Pkw-Fahrerin. Sie war in Richtung Heilbronn unterwegs und fuhr auf den Audi eines 51-jährigen Mannes auf, der eine Vollbremsung hingelegt hatte. Grund: Ein Lkw war bei der Auffahrt auf die Autobahn gegen die rechte Schutzplanke geprallt und hatte ein Stück der Stahlkonstruktion auf die Fahrbahn ge-schleudert. Der Audi-Fahrer konnte noch bremsen, doch die nachfolgende Frau in ihrem Corsa reagierte zu spät. Sie wurde schwer verletzt in ihrem Auto eingeklemmt und von Rettungskräften der Feuerwehr Schwabach befreit. Der Audi-Fahrer trug leichtere Verletzungen davon.

Bei einem weiteren Unfall auf der A 6 wurde am Mittwoch gegen 20.30 Uhr eine 24-jährige Frau leicht verletzt. Kurz vor der Anschlussstelle Roth war ein 49-jähriger Pkw-Fahrer auf das Heck ihres Autos aufgefahren. Sie zog sich Blessuren am Bein zu. Mit dem Schrecken davon kam der Unfallverursacher, obwohl er nach dem Aufprall die Herrschaft über sein Auto verlor, das von der Fahrbahn abkam, sich überschlug und auf dem Dach landete. Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 11 000 Euro.

Auf der gegenüberliegenden Seite, also in Fahrtrichtung Amberg, hatte es bereits am Dienstag gekracht. Ein 33-jähriger Nürnberger war mit seinem BMW von der B 2 gekommen und auf die Autobahn gefahren. Schon am Beginn der Beschleunigungsspur schleuderte der Mechaniker auf nasser Straße auf die Hauptfahrbahn. Er kollidierte dort mit einem auf der rechten Fahrspur fahrenden Sattelzug und prallte anschließend gegen die Mittelschutzplanke. Der 33-Jährige wurde mit Schnittverletzungen ins Klinikum Nürnberg gebracht. Es entstand ein Schaden von rund 12 000 Euro.

In die rechte Schutzplanke ist am Dienstag gegen 10 Uhr auf der A 6 (Höhe Anschlussstelle Schwabach-Süd) in Fahrtrichtung Heilbronn ein bisher unbekannter, dunkler Pkw gekracht. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, setzte der unbekannte Fahrer seine Fahrt in Richtung Westen fort. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (0 91 28) 91 97-214 mit der Verkehrspolizeiinspektion Feucht in Verbindung zu setzen.

Text: Mit freundlicher Genehmigung des Schwabacher Tagblattes

11.11.2006 - Fahrzeugbrand in Limbach

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01.11.2006 - Sachschaden statt Scherz - Rowdys nutzten „Halloween“ für gefährliche Straftaten

imgp1435-1.JPGSCHWABACH – Rund um „Halloween“ ist es in Schwabach und im Umland erneut zu etlichen Sachbeschädigungen gekommen.

Vermutlich durch einen Feuerwerkskörper wurde am Mittwoch eine „Grüne Tonne“ in Brand gesetzt. Anwohner der Heinrich-Krauß-Straße in Schwabach hatten gegen 12.30 Uhr auf der Straße mehrmals kleine Explosionen, die vermutlich von „Halloween-Krachern“ stammten, wahrgenommen.

Wie die vorläufigen Ermittlungen ergaben, wurde offensichtlich einer dieser Kracher in die Papiertonne geworfen und setzte sie in Brand. Durch die brennende Tonne wurden auch eine Holztrennwand sowie ein Baum beschädigt.

An dieser Trennwand war Brennholz gelagert, rund vier Ster. Ein Teil davon verbrannte. Dem Eigentümer entstand insgesamt ein Schaden in Höhe von rund 450 Euro. Die Feuerwehr Schwabach löschte den Brand.

In der Nacht auf 1. November wurde in der Schwabacher Hindenburgstraße ein Blumenkübel durch einen unbekannten Täter vermutlich durch einen Fußtritt beschädigt.

In der Hauptstraße im Schwanstetter Ortsteil Leerstetten wurde durch Unbekannte am Dienstagabend ein Postkasten in Brand gesetzt. Die Feuerwehr löschte die Flammen.

In allen Fällen bittet die Polizei um Hinweise auf die bislang unbekannten Täter.

Text: Mit freundlicher Genehmigung des Schwabacher Tagblattes