Dies ist das Archiv für Januar 2007.

25.01.2007 – ‚Schneebrett’ entfernt

imgp1731-1.JPGAn einer Schule im ehem. Kasernengelände mussten die Freiwilligen der Schwabacher Feuerwehr Schnee, der herabzustürzen drohte, über dem Eingang entfernen. Teile des Gehweges wurden vorsorglich gesperrt.

25.01.2007 – Lose Ziegel

imgp1727-1.JPGimgp1726-1.JPG An 2 städtischen Gebäuden musste die Feuerwehr Schwabach lose Ziegel, die bereits in den Dachrinnen lagen, bergen. Vermutlich wurden die Ziegel in der letzte Woche vom Sturm ‚Kyrill’ losgerissen.

25.01.2007 - Geplatzter Reifen ließ Lkw „straucheln“

imgp1721-1.JPGimgp1702-1.JPG
SCHWABACH – Ein Schaden in Höhe von etwa 80 000 Euro entstand bei einem Unfall gestern Früh auf der Autobahn zwischen Schwabach-West und Neuendettelsau. Nach Polizeiangaben geriet ein Autotransporter infolge eines „Reifenplatzers“ ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei stürzte das Zugfahrzeug um, das mit fünf Neufahrzeugen der Marke Peugeot beladen war. Zum Glück blieb der 38-jährige polnische Berufskraftfahrer dabei unverletzt. Die Freiwillige Feuerwehr Schwabach wurde zum Abbinden des auslaufenden Motoröls und zum Abpumpen des Dieseltanks angefordert. Für die Dauer der mehrstündigen Bergung musste der rechte Fahrstreifen der Autobahn gesperrt werden. Es kam deshalb zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, die bis in den gestrigen Nachmittag andauerten.

Text: Mit freundlicher Genehmigung des Schwabacher Tagblattes

11.01.2007 - Baum gegen Haus - Orkan Kyrill und die Folgen: Viele, aber keine schweren Einsätze

LANDKREIS ROTH/SCHWABACH (rg) – „Kyrill“, der stärkste Sturm seit sieben Jahren, hat zwar in ganz Deutschland gewütet, in Schwabach und im Landkreis Roth jedoch nur vergleichsweise geringe Schäden verursacht. „Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen“, sagt Hans Deß, der oberste Feuerwehrmann im Landkreis Roth.
Am schlimmsten erwischte es zwei Häuser in Rednitzhembach, auf die jeweils ein Baum gestürzt war. Die Feuerwehrleute waren dort bis gegen 2 Uhr morgens beschäftigt.

Koordiniert wurden insgesamt 67 sturmbedingte Einsätze zwischen 17 und 24 Uhr im Landkreis Roth vom Führungszentrum im Landratsamt. Das hatte Kreisbrand Deß zum ersten Mal seit einer Großübung im Herbst aktiviert. „Da wusste jeder, was er zu tun hat.“ In Zusammenarbeit mit Polizei, BRK und THW seien die Einsätze mustergültig abgearbeitet worden. Abgearbeitet von mehreren hundert Feuerwehrfrauen und -männern.

Sturm-Schwerpunkt Roth
Schwerpunkte der Einsätze kann Deß nicht ausmachen. Der Sturm zog von Nordwesten kommend in den Landkreis herein. Zunächst gab es vor allem im Raum Wendelstein/ Schwanstetten die meisten Einsätze, später auch rund um Georgensgmünd und Heideck. Am schlimmsten wütete der Orkan jedoch in und um Roth, wo er unter anderem das Blechdach eines Lagerhauses aufriss. Weil die Schutzfolie um das Großgerüst am Schloss Ratibor an einigen Stellen aufriss, wurde die Straße um das Schloss frühzeitig gesperrt.

Praktisch keine Schäden gab es auf den eigentlich sehr windanfälligen Jura-Höhen oberhalb von Thalmässing und Greding.

Die Einschätzung von Hans Deß, dass man im Vergleich zu vielen anderen mit einem blauen Auge davon gekommen sei, bestätigen auch die Beamten der Polizei in Roth. Es habe zwar viele kleine Schäden gegeben, aber keine wirklich spektakulären. Als in Roth ein Baum auf die Gleise der Gredl-Bahn stürzte, war der Bahnverkehr schon bundesweit eingestellt.

Auffallend war, dass sich viele Autofahrer an die Warnungen des Wetterdienstes gehalten haben. „Im Vergleich zu dem, was sonst am Abend auf den Straßen los war, war es auffallend ruhig“, heißt es in einer Pressemitteilung.

THW-Dach abgedeckt
Auch in Schwabach blieb es ruhig, „überraschend ruhig“, wie Stadtbrandrat Holger Heller sagt. „Da haben wir bei niedrigeren Warnstufen schon deutlich mehr Einsätze gehabt.“ Es gab vor allem Äste und umgestürzte Bäume zu beseitigen. Heller musste nicht einmal zusätzliche Helfer alarmieren. „Die Leute, die wir im Haus hatten, reichten aus.“ Den größten Schaden gab es beim Technischen Hilfswerk. Dort wurde das Flachdach erheblich beschädigt.

Text: Mit freundlicher Genehmigung des Schwabacher Tagblattes

13.01.2007 - Mitteilerin hatte zunächst Gas als Ursache vermutet - Übler Geruch durch Benzin ausgelöst

SCHWABACH – Nachdem eine aufmerksame Passantin am Samstagabend die Polizei darüber informiert hatte, dass sie im Bereich der Fischgrubengasse starken „Gasgeruch“ bemerkt habe, wurde Großalarm für die Rettungskräfte ausgelöst. Die Sorgen der Mitteilerin erwiesen sich jedoch glücklicherweise als unbegründet: Aus einem Pkw auslaufendes Benzin wurde schließlich als Ursache für den heftigen Geruch erkannt.

Einsatzkräfte der Polizei, Feuerwehr, des Roten Kreuzes und der Stadtwerke Schwabach überprüften den Bereich, wobei tatsächlich starker, beißender, chemischer Geruch festgestellt wurde. Mit Messgeräten konnte jedoch austretendes Gas als Ursache schnell ausgeschlossen werden. Nach einer längeren Überprüfung wurde schließlich ein Personenwagen in der Fischgrubengasse mit durchgerostetem Tank ausfindig gemacht.

Die Besitzerin des Autos hatte dieses noch am selben Tag vollgetankt. Daraufhin tropfte das Benzin heraus, was schließlich die starke Geruchsbelästigung verursachte. Die Feuerwehr pumpte den Tank des Personenwagens leer und bannte so die Gefahr vollends.

Text: Mit freundlicher Genehmigung des Schwabach Tagblattes