Dies ist das Archiv für April 2007.

17.04.2007 - Nach drei Unfällen 20 Kilometer Stau - Kollision von zwei Sattelzügen als Auslöser – Nicht aufgepasst

imgp2023-1.JPGimgp2020-1.JPGimgp2019-1.JPGSCHWABACH – Zu größeren Stauungen kam es am Dienstagnachmittag auf der Autobahn A 6 Richtung Nürnberg infolge eines Auffahrunfalls, an dem zwei Sattelzüge beteiligt waren.Der 40-jährige Fahrer eines Sattelzuges war Höhe der Anschlussstelle Roth einem vorausfahrenden Sattelzug ins Heck gefahren, nachdem dieser zuvor verkehrsbedingt abbremsen musste. Ein Lastwagen blieb daraufhin stark unfallbeschädigt, schräg zur Fahrbahn, über die rechte und halbseitig die linke Fahrspur, stehen. Der zweite Sattelzug konnte trotz Beschädigung am Heck des Sattelanhängers seine Fahrt fortsetzen.Weil durch den Aufprall das Getriebe einer Sattelzugmaschine herausgerissen wurde, bildete sich rasch eine größere Öllache auf der Fahrbahn. Zur Sicherung der Unfallstelle und zum Abbinden des ausgetretenen Öls wurden die Autobahnmeisterei und Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Schwabach hinzugezogen. Bis zur Bergung des Sattelzugs waren die Kräfte drei Stunden im Einsatz. Die Fahrbahn war für diese Zeit halbseitig blockiert, so dass der Durchgangsverkehr nur in Schrittgeschwindigkeit daran vorbeifließen konnte. Der Gesamtschaden, der durch den Unfall verursacht wurde, beläuft sich auf rund 70 000 Euro. Personen wurden nicht verletzt.Gegen 15.40 Uhr kam es schließlich im Bereich der Anschlussstelle Schwabach/Süd zu einem Folgeunfall im Rückstau. Der 45-jährige Fahrer einer Sattelzugmaschine wollte zur Bildung einer Rettungsgasse nach rechts in Richtung Standstreifen ausweichen und stieß dabei gegen den Pkw einer 28-jährigen Nürnbergerin. Dabei entstand geringer Sachschaden in Höhe von rund 1000 Euro.Im Rückstau ereignete sich gegen

15.50 Uhr kurz vor der Anschlussstelle Schwabach/West noch ein weiterer Folgeunfall. Dort war am Stauende ein 32-jähriger Sattelzugfahrer leicht auf einen weiteren Sattelzug aufgefahren. Auch hier wurde niemand verletzt. Der Sachschaden beträgt etwa 8500 Euro.

Text: Mit freundlicher Genehmigung des Schwabacher-Tagblattes