Dies ist das Archiv für Oktober 2007.

16.10.2007 - Kunstharz entzündete sich: Mit Sand gelöscht - Am Dienstagabend auf der Schwabachtalbrücke - Löscharbeiten in Chemieschutzkleidung

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SCHWABACH (jk) - Etliche Stunden nach Feierabend geriet am Dienstag ein auf der Brückenbaustelle der Fürther Straße abgestellter 15-Liter-Eimer mit einer Chemikalie in Brand. Aufmerksame Passanten hatten aufsteigenden Rauch bemerkt und Polizei und Feuerwehr alarmiert. Erste Erkundungen, wobei die Wehrleute mit ölfester Chemieschutzkleidung an den Brandherd herangingen, ergaben, dass es sich um Epoxidharz handelte.

Die Hilfskräfte sperrten den Gefahrenherd zunächst weiträumig ab, um dann mit dem Löschen zu beginnen. Versuche, dem Brand mit Wasser beizukommen, scheiterten. Schnell schafften die Feuerwehrleute einen großen Behälter heran, in den sie zunächst eine Lage Sand füllten. Auf diese Sandschicht kippten Helfer der Schwabacher Feuerwehr dann den nach wie vor massiv qualmenden Chemikalienklumpen.

Oben auf füllten sie weiter Quarzsand. Alsbald war dann der Brand erstickt, so dass Entwarnung gegeben werden konnte.

Das Epoxidharz wird in größeren Mengen auf der Baustelle - wie berichtet, wird die Schwabachtalbrücke derzeit saniert – verwendet. Mit Kunstharz wird die Fahrbahn-Unterkonstruktion behandelt. Epoxidharz ist im ausgehärteten Zustand von hoher Festigkeit und chemischer Beständigkeit. Zur Verarbeitung werden Epoxidharz und Härter nach einem bestimmten Verhältnis gemischt.

Text: Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt

16.10.2007 - Villa brannte

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Schwabach - Am Dienstag, 16. Oktober 2007, gegen , musste die Schwabacher Feuerwehr einen Brand gleich in der Nähe ihres Standortes löschen. In der Ziegelstraße war in einem Villenanwesen im Badezimmer ein Schwelbrand ausgebrochen.

Der 76-jährige Hauseigentümer bemerkte den Brand, als er das Anwesen betrat und zog sich eine Rauchvergiftung zu. Von dem Schwelbrand ist das komplette Erdgeschoss betroffen.

Die Schwabacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Der Schaden am Haus und am Inventar wird nach vorsichtigen ersten Schätzungen mehrere 100 000 Euro betragen. Zur Brandursache kann noch keine Aussage getroffen werden.

Text: Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt

13.10.2007 - Reinschauen und mitmachen

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 SCHWABACH (ukb/stt/gw) – Am meisten war bei der Freiwilligen Feuerwehr los. Die eindrucksvollen Übungen der Katastrophenschützer in der Friedrich-Ebert-Straße waren am Samstag beim «Tag der offenen Tür» der Stadtverwaltung der größte Publikums-Magnet.Über guten Besuch konnte man sich unter anderem auch im Stadtkrankenhaus und im neuen Gesundheitszentrum, im Rathaus und in der Alten Synagoge oder auch bei den Felsenkeller-Führungen freuen.Dagegen blieben im Bürgerhaus die Stadträte, die zum Gespräch bereitstanden, weitgehend unter sich. Auch im Sozialrathaus an der Bahnhofstraße war die Nachfrage eher gering. Trotz der Mitmachtspiele, die die Kommunale Jugendarbeit bereit ge-halten hatte.

Gut zu tun hatte dagegen der Hausherr. Oberbürgermeister Hartwig Reimann gab den ganz jungen Bürgern Autogramme und erläuterte den Eltern sein Rathaus, in dem er seit 38 Jahren die Geschicke der Stadt lenkt. Und so mancher kleiner und großer Besucher durfte sich auch auf den «Chefsessel» setzen, der bei der Kommunalwahl 2008 neu vergeben wird.

Doch nicht nur hier wurde gezeigt, wie gearbeitet wird. An allen 40 Stationen hatten sich die Mitarbeiter enorme Mühe gemacht und präsentierten sich den Bürgerinnen und Bürgern als so kompetente wie gut gelaunte Gastgeber.

So zum Beispiel auch in der Wirtschaftsschule. Für die zahlreichen Besucher gaben die offenen Klassenzimmertüren Einblicke in Schulprojekte, wie die Verwandlung von Klassenzimmern nach dem Feng-Shui-Prinzip.

Über einen ganztägigen Besucherstrom freute sich die Volkshochschule, die am kommenden Freitag ihr 50-jähriges Bestehen feiert. Ihre reizvollen Angebote in der Alten Synagoge lockten die Massen. Zu den Höhepunkten der Sprachreise mit kulinarischen Spezialitäten gehörte der Flamenco-Auftritt von Lola Gomez.

Zum Schluss schossen die Mitglieder des Goldstachel-Kabaretts ihre Pfeile ab bei ihrem ironisch-treffenden VHS-Rückschau der vergangenen 50 Jahre.

Das Fazit des größten «Tags der offenen Tür», den die Stadt je veranstaltet hat? «Wir sind zufrieden», erklärte Sandra Hoffmann-Rivero, die Pressesprecherin der Stadt. «Sicher hat etwa die Feuerwehr mehr gezogen als klassische Bereiche der Verwaltung das können.» Zudem haben sich die Besucher auf immerhin 40 Orte verteilt. «Für die Zukunft werden wir sicher überlegen, ob wie ähnlich wie die Stadt Nürnberg Schwerpunkte setzen», so Sandra Hoffmann-Rivero weiter. «Aber es war eine ganz bewusste Entscheidung, dass wir einmal alles zeigen wollten, was eine Stadt heutzutage ausmacht.»

Text: Mit freundlicher Genehmigung des Schwabacher Tagblattes