Dies ist das Archiv für November 2007.

28.11.2007 - Gasrohr gebrochen - Alarmierender Geruch in der Fürther Straße

_mg_1661-1.JPG_mg_1645-1.JPGSCHWABACH (jk) - Eine gebrochene Gashauptleitung hat in der Nacht zum Donnerstag Stadtwerke, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zunächst in Atem gehalten. Nach umfangreichen Messungen und Überprüfungen seitens der Gas-Experten des Energieversorgungsunternehmens stand nach kurzer Zeit fest, dass keine Gefahr für Anwohner bestand. Die Reparaturarbeiten an der defekten Leitung zogen sich allerdiengs bis in die frühen Morgenstunden hin.Gegen 21 Uhr, so berichtet die Polizei, hatte ein Anwohner der Sandstraße Gasgeruch an der Ecke Fürther-/Wengleinstraße gemeldet. Eine sofort dorthin beorderte Streife der Polizeiinspektion bestätigte dies, so dass unverzüglich die Stadtwerke und die Feuerwehr alarmiert wurden.

Mittels eines Messgeräts konnten Mitarbeiter der Schwabacher Stadtwerke dann binnen kürzester Zeit einen Gasaustritt bestätigen. Daraufhin wurde von den Einsatzkräften der Bereich zunächst großräumig abgesperrt. Messungen in den umliegenden Häusern ergaben, dass dort kein Erdgas in der Luft vorhanden war, so dass Evakuierungen nicht erforderlich waren.

Testbohrungen durch die Asphaltdecke im Bereich der Einmündung Wenglein-/Fürther Straße ergaben, dass das Gas offenbar einer unter der Fahrbahn verlaufenden Leitung entströmte. Die Schwabacher Feuerwehr sorgte für eine intensive Ausleuchtung der Stelle.

Daraufhin entschlossen sich die Verantwortlichen, die Fürther Straße zumindest in Fahrtrichtung Weißenburger Straße wieder für den Verkehr freizugeben. Zwischenzweitlich waren Mitarbeiter des städtischen Bauhofs und zweier Baufirmen verständigt worden, die im Auftrag der Schwabacher Stadtwerke Arbeiten vornehmen. Als dann die üblichen Straßensperren eingerichtet waren, konnte das Öffnen der Fahrbahndecke beginnen. Mit Hilfe kontinuierlicher Messungen der Gaskonzentration durch Bohrlöcher im Asphalt konnte die Gasaustrittsstelle schließlich präzise eingegrenzt werden.

Wasser für die Sicherheit

Mit einer Fräse, deren Schneidblatt permanent intensiv mit Wasser benetzt wurde, um das Entstehen von gefährlichen Funken auszuschließen, wurde der Asphalt an der fraglichen Stelle in Stücke «zerlegt», so dass sich die Arbeiter zunächst mittels eines Baggers und dann mittels vorsichtigen Grabens mit der Schaufel in den Untergrund vorarbeiten konnten.

Gasleitungen verlaufen in einer Tiefe von etwa 80 Zentimetern. Der Lageplan der Stadtwerke zeigte für den Kreuzungsbereich überdies mehrere Gasrohre, darunter sich kreuzende Hauptleitungen mit einem Durchmesser von 150 Millimetern. Auch in den Hauptleitungen steht das Erdgas unter einem Druck von lediglich 23 Millibar, so dass die Arbeiten erfolgen konnten, ohne die Gasversorgung abzustellen.

Schließlich entdeckten die Fachleute, dass die Hauptleitung, die die Fürther Straße entlang verläuft und dann in der Weißenburger Straße fortgeführt wird, gebrochen war. Es handelte sich um einen sogenannten Rundbruch des Gussrohres, wie Stadtwerke-Geschäftsführer Hubert Maier erläuterte. Offenbar hatte sich der Untergrund ein Stück gesenkt, so dass das Rohr schließlich kaputt gegangen war.

Mittels einer übergestülpten Muffe wurde der Defekt behoben, die Rohrenden zusammengefügt. Gegen 3.30 Uhr am Donnerstagmorgen waren die Arbeiten im Untergrund dann beendet.

Text: Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt

26.11.2007 - Vier Personen leicht verletzt - Feuer bei Firma Bergner durch Schweißarbeiten

SCHWABACH - Am Montagabend, kurz nach , wurden bei einem Brand in einer Fabrikationshalle der Firma Bergner in der Bahnhofstraße vier Personen leicht verletzt.

Bei Schweißarbeiten an einem Ofen waren Ölreste, die sich unter dem Ofen befanden, in Brand geraten. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden vier Mitarbeiter der Firma leicht verletzt. Sie kamen mit Rauchgasvergiftungen ins Schwabacher Krankenhaus.

Der Brand selbst war rasch gelöscht. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 20 000 Euro.

Text: Mit freundlicher Genehmigung des Schwabacher Tagblattes

08.11.2007 – Dieselkraftstoff ausgelaufen

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Die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Schwabach mussten in den frühen Morgenstunden einen aufgerissenen Diesel-Tank abdichten. Der beschädigte Lkw aus dem der Kraftstoff auslief stand auf einem Parkplatz neben der Autobahn 6. Etwa 200 Liter Diesel liefen aus, verletzt wurde niemand.

06.11.2007 - Qual der Wahl mit würdigem Sieger

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Ehrenamtlicher Einsatz: Der «Kurt-Kestler-Preis» der Schwabacher SPD geht an die Feuerwehrjugend

 

Mit dem «Kurt-Kestler-Preis» würdigt die Schwabacher SPD besonderes ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit. Bei der Ehrung am Dienstag im evangelischen Stadtteilzentrum im Eichwasen gingen Urkunde und 500 Euro an die Feuerwehrjugend Schwabach. Dieser Preis ist auch eine Erinnerung an Schwabachs langjährigen Bürgermeister und Ehrenbürger Kurt Kestler, der 2003 verstorben ist.SCHWABACH (gw) – Jürgen Kriese macht es spannend. Der Stadtrat und jugendpolitische Sprecher der SPD stellt alle sieben vorgeschlagenen Bewerber vor. Doch zuvor mischt er demonstrativ die kleinen roten Stichwortzettel. «Die Reihenfolge sagt also nichts über den Sieger.»

Die Ehrung übernehmen Helga Schmitt-Bussinger und Robert Schmitt. Die Landtagsabgeordnete und der Bezirksrat haben den «Kurt-Kestler-Preis», der alle zwei Jahre vergeben wird, 2003 ins Leben gerufen und privat gestiftet. «Die Entscheidung war heuer besonders schwer, weil alle den Preis verdient gehabt hätten», sagt Helga Schmitt-Bussinger, die OB-Kandidatin. Die Qual der Wahl führt aber zu einem würdigen Sieger: die Feuerwehrjugend.

Tobias Rabenbauer, David Rau, Wolfgang Eberlein, Massimo Ferrantino und Martin Reichenthaler sind stellvertretend für die Gruppe in ihren orange-blauen Schutzanzügen gekommen und nehmen die Auszeichnung entgegen. «Die Jungs sind sehr stolz auf diesen Preis», sagt «ihr Chef», Stadtjugendfeuerwehrrat Kurt Jedzik. Und er ist sichtlich stolz auf seine Jungs.

Gründung 1992

Kurt Jedzik kümmert sich seit der Gründung der Feuerwehrjugend 1992 um die Nachwuchsarbeit. Das ist besonders schwierig und wichtig zugleich, wie OB Hartwig Reimann betont. «Jugendliche engagieren sich heutzutage gerne projektbezogen, ohne allzu feste Bindung an eine Organisation. Aber die Feuerwehr ist existenziell auf dauerhaftes Engagement angewiesen. Denn die immer an-spruchsvollere Technik erfordert Wissen, das man nicht eben mal schnell erwirbt.»

Stolz auf «Ausnahmezustand»

Der guten Nachwuchsarbeit der Feuerwehr verdanke Schwabach auch einen «Ausnahmezustand», so Reimann. «Es gibt kaum eine Stadt in unserer Größe, in der der Feuerwehrdienst noch vollständig ehrenamtlich geleistet wird. Das spart der Stadt sehr viel Geld. Und deshalb kann man ruhig einmal laut und deutlich sagen: Wir sind stolz darauf, dass sich junge Leute diesem Dienst verschrieben haben.»

Dass dieser Ehrenamtspreis nach Kurt Kestler benannt ist, mache besonderen Sinn. Voller Respekt zeichnet Reimann dessen Lebenslauf kurz nach. Kestler war unter anderem 48 Jahre ehrenamtlicher Stadtrat, davon 24 Jahre auch ehrenamtlicher Bürgermeister. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte er zu denen, die den SPD-Ortsverband und auch den TSV 04 wieder aufbauten. «Kurt Kestler war eine der großen Persönlichkeiten der Stadtpolitik», sagt Reimann.

Vielfalt des Ehrenamts

Mit einer Urkunde ausgezeichnet wurden sechs weitere Aktive beziehungsweise Gruppen: Christine Günzel leitet den Posaunenchor der evangelischen Kirche Dietersdorf und sorgt für hohe Qualität auch in der Ausbildung junger Musiker. Frank Willardt ist Gruppenführer des THW Schwabach und steht auch bei außergewöhnlichen Einsätzen wie Sturmschäden in Frankreich zur Verfügung.

Thomas Panni und Günther Lerner sind die erfolgreichen C-Jugend-Trainer der DJK Schwabach. «Sie sind die Kumpel ihrer Schützlinge und manchmal auch die Mutter für alles», sagt Jürgen Kriese.

Bettina Willinger ist Pfarrjugendleiterin in der katholischen Gemeinde St. Sebald, und organisiert für 40 Kinder ein buntes Programm mit Jugendmessen und Zeltlager.

Jenny Englisch leitet die Gymnastikjugend des SV Eintracht Penzendorf und sorgt auch für schwungvolle Auftritte etwa im Fasching oder beim Bürgerfest.

Ein Vorschlag für die von Helene und Susanne Steuer musikalisch umrahmte Feier kam sogar aus dem südlichen Landkreis Roth: das Thalmässinger selbstverwaltete Jugendzentrum «Die Loge».

Neue Chance in zwei Jahren

Preisträger kann es zwar nur einen geben. Aber Robert Schmitt gibt noch einen Tipp mit auf den Weg: «Man darf auch gerne wieder vorgeschlagen werden. Das gilt auch für die, die 2003 und 2005 schon bei den Bewerbern waren.»

Ganz zum Schluss gibt es für die Feuerwehrjugend noch eine Überraschung, für dieWerner Sittauer sorgt. Der SPD-Fraktionschef im Stadtrat ist vom Engagement der jungen Leute so angetan, dass er spontan und ohne ein Wort darüber zu verlieren das eigentliche Preisgeld von 250 auf 500 Euro verdoppelt hat.

Text: Mit freundlicher Genehmigung des Schwabacher Tagblattes

31.10.2007 – Bremse heiß gelaufen

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Zu einem brennenden Lkw-Reifen wurden am Nachmittag die ehrenamtlichen der Schwabacher Feuerwehr auf die Autobahn 6 gerufen. Vermutlich eine heißgelaufene Bremse am Lkw war Auslöser des Brandes. Verletzt wurde niemand.