In de Abendstunden mussten die freiwilligen Feuerwehrleute der Dietersdorfer und der Schwabacher Feuerwehr zu einem Zimmerbrand in Dietersdorf ausrücken. Durch das schnelle Eingreifen der Dietersdorfer Wehr wurde der Brand auf einen Raum begrenzt und schlimmeres verhindert. Verletzt wurde niemand.
Schwabach - Kurz nachdem er einen Pkw in Brand gesetzt hatte, konnten zivile Einsatzkräfte der Schwabacher Polizei den Tatverdächtigen festnehmen.Am Sonntagmorgen, 13. Januar 2008, gegen 3.15 teilte ein Anrufer bei der Polizeieinsatzzentrale mit, dass im Hinterhof eines Anwesens der Lindenstraße ein Pkw brennen würde. Zeitgleich fiel einer Zivilstreife ein 35-jährigen Mann auf, der sich in der Nähe des Brandortes aufhielt.Bei einer Kontrolle des 35-Jährigen konnten die Polizisten Ruß an der Kleidung des Mannes erkennen. Der Verdächtige wurde daraufhin festgenommen.
Im Verlauf der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass es sich bei dem Tatverdächtigen um den Ex-Freund der geschädigten Fahrzeugbesitzerin handelt, der die Trennung anscheinend nicht verkraftet hatte. Bereits zwei Tage vorher waren die Reifen an dem Pkw zerstochen worden.
Der Pkw Audi brannte, insbesondere im Bereich des Motorraumes, aus, der Schaden liegt bei 5000 Euro. Der zur Tatzeit erheblich alkoholisierte Mann, der sich zu den Tatvorwürfen nicht äußerte, wird dem Ermittlungsrichter vorgeführt.
SCHWABACH - Für den 39-jährigen Bernd aus Schwabach ist jeder Tag ein Gewinn. Der junge Vater leidet an einer äußerst aggressiven Form von Leukämie, die ohne einen geeigneten Spender zum Tod führt. Nur eine Knochenmarkspende kann helfen. Allerdings wurde bis jetzt noch kein geeigneter Spender gefunden – ein Wettlauf mit dem Tod.Mitarbeiterinnen der Stadt Schwabach haben die Initiative «Hilfe für Bernd und andere» gegründet, um Bernd und eventuell auch anderen an Leukämie erkrankten Menschen zu helfen.
Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Hartwig Reimann will man gemeinsam mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) potenzielle Knochenmarkspender finden. Außerdem wird um Spenden geworben, denn die Typisierung eines Spenders kostet die DKMS 50 Euro.
Zunächst geht es darum, dass möglichst viele Menschen den ersten Schritt tun und zum Bluttest kommen: Das ist am Sonntag, 13. Januar, von 10 bis 16 Uhr, im Feuerwehrhof Schwabach – bitte Eingang Austraße benutzen – möglich. Kostenlose Parkplätze stehen bereit.Wichtig dabei: es geht zunächst nur darum, sich fünf Milliliter Blut abzapfen zu lassen. Sollte sich ein passender Spender finden, wird das Knochenmark übrigens nicht, wie oftmals falsch angenommen wird, aus dem Rückenmark entnommen, sondern aus dem Beckenkamm.
Für Bernd ist es fünf vor zwölf. Ob sich ein geeigneter Spender findet, ob er noch gerettet werden kann, das steht in den Sternen. Allerdings ist kein Bluttest umsonst: Die Registrierung in der zentral verwalteten Knochenmarkspenderdatei stellt sicher, dass jederzeit bei ähnlichen Fällen auf die Daten zurückgegriffen werden kann.
Je mehr Spender erfasst sind, desto größer die Chance, ein Leben zu retten.
Zur Unterstützung des Rettungsdienstes musste eine erkrankte Person vom 2. Obergeschoss eines Wohnhauses mit der Drehleiter der Feuerwehr Schwabach zu Boden gebracht werden.