


SCHWABACH - Kleine Ursache, große Wirkung: Weil ein Reifen an der Hinterachse eines Lastzugs geplatzt war, wurde die Reifendecke auf die Fahrbahn geschleudert. Ein nachfolgender Sattelzug-Fahrer konnte dem Teil nicht mehr ausweichen und überrollte dieses. Dabei wurde der Tank aufgerissen, so dass mehrere hundert Liter Dieseltreibstoff auf einer Länge von rund 200 Metern auf die Fahrbahn verteilt wurden. Dies geschah in der Nacht zum Dienstag, gegen 2.30 Uhr, auf der Autobahn zwischen den Anschlussstellen Schwabach-West und Neuendettelsau und machte einen längeren Einsatz der Schwabacher Feuerwehr erforderlich. Die Feuerwehrleute mussten nicht nur die Unfallstelle absichern, sondern auch den ausgelaufenen Kraftstoff abbinden und technische Hilfe an der Sattelzugmaschine leisten. Die Aufräumarbeiten dauerten nach Polizeiangaben bis gegen sieben Uhr an. Da die rechte Fahrspur gesperrt werden musste, bildete sich ein kilometerlanger Stau, der den Berufsverkehr erheblich behinderte. Personen wurden bei dem Unfall nicht verletzt. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf rund 2500 Euro belaufen.
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Reifendecke riss Tank auf
Schwabach - In den frühen Morgenstunden des Dienstag, 15. Juli 2008, gegen 2.25 Uhr, riss eine Reifendecke auf der Bundesautobahn A 6 zwischen den Anschlussstellen Schwabach-West und Neuendettelsau einen Dieseltreibstofftank auf.Ein slowakischer Sattelzug, mit Sammelgut beladen, war in Richtung Heilbronn unterwegs. Aus bislang unbekannter Ursache platzte an der Hinterachse des Aufliegers ein Reifen und die Reifendecke wurde auf die Fahrbahn geschleudert.
Ein nachfolgender Sattelzug aus dem Landkreis Schwandorf konnte diesem Hindernis nicht mehr ausweichen, überrollte die Reifenteile und riss sich hierbei den Dieseltreibstofftank auf. Auf einer Länge von etwa 200 Metern wurden mehrere hundert Liter Dieselkraftstoff verteilt.
Der 29-jährige Fahrer des Sattelzuges aus Schwandorf konnte einen nahegelegenen Parkplatz ansteuern. Die Freiwillige Feuerwehr aus Schwabach war nicht nur beim Abbinden des Kraftstoffs auf der Fahrbahn behilflich, sondern leistete auch noch technische Hilfe am Sattelzug.
Die Aufräumungsarbeiten dauerten bis 7 Uhr, im Berufsverkehr kam es zu mehreren Kilometern Stau. Personen wurden nicht verletzt.
Texte: Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher-Tagblatt