Dies ist das Archiv für August 2008.

19.08.2008 – Altkleider verbannt

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In den frühen Morgenstunden brannte der Inhalt eines Altkleidercontainers im Eichwasen. Das Feuer wurde von den Mitgliedern der Schwabacher Feuerwehr rasch gelöscht, der Container wurde total zerstört. Verletzt wurde niemand.

13.08.2008 – Kurzschluss in Trafostation

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Schwabach - Am 13. August 2008, gegen 20.40 Uhr, drang aus der Trafostation Hochgericht in der Freiherr-von-Stein-Straße in Schwabach Rauch.Nachdem ein Mitarbeiter der Stadtwerke Schwabach die verschlossene Trafostation geöffnet hatte, konnte die Schwabacher Feuerwehr den Brand schnell löschen. Ein Kurzschluss an einer Kompensationsanlage war brandursächlich. Der Sachschaden wird seitens der Stadtwerke auf etwa 4.000 Euro beziffert.

Text: Mit freundlicher Genehmigung des Schwabacher Tagblattes

13.08.2008 - “Haarschaf” an der Wahrheit vorbei

Wir geben es ja zu: Beim gestrigen Bericht («Und ab über den Zaun») über die fünf freiheitsliebenden Vierbeiner, die am Montag nach dreitägiger Flucht aus Oberreichenbach mitten in Schwabach gestellt wurden, ließ unsere Redaktion biologisches Fachwissen sträflich vermissen und sich von äußerlicher Ähnlichkeit leichtfertig täuschen. Denn: Die Ziegen waren nämlich gar keine Ziegen, sondern Schafe, genauer: «Kamerunschafe». Derlei Ignoranz kann sich nur leisten, wer umso aufmerksamere Leser hat. Eine im Tierreich offenbar sehr bewanderte und noch dazu hilfsbereite Dame machte uns auf diesen Fauxpas dankenswerterweise aufmerksam.Kamerunschafe stammen ursprünglich aus Westafrika und gehören zu den Haarschafrassen. In Deutschland haben sie meist einen kastanienfarbenen Rücken und einen schwarzen Bauch. Die Weibchen sind meist hornlos. Wie man im Internet-Lexikon «Wikipedia» nachlesen kann, sind Kamerunschafe «selten handzahm, eher ängstlich, zurückhaltend und immer fluchtbereit». Das Quintett verhielt sich also ganz arttypisch, als es bei passender Gelegenheit über den Elektrozaun in die Freiheit hopste.

Übrigens: Für zeitökonomisch denkende Tierhalter haben Kamerunschafe gegenüber anderen Schafrassen einen entscheidenden Vorteil: Sie müssen nicht geschoren werden, weil sie ihr Fell von alleine verlieren – genau wie die Ziegen. DAVID BERNREUTHER

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt

11.08.2008 - Und ab über den Zaun - Freiheitsliebende Ziegen sorgten für Aufregung

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SCHWABACH (dab) - Fünf ausgebüxte Ziegen sorgten Montagmittag auf dem Hof des Fiat-Händlers in der Feldstraße für Aufregung. Polizei, Freiwillige Feuerwehr und Tierschutzverein mussten die Ziegen in Zaum halten, bis die Besitzer vor Ort waren, um die Tiere abzuholen.

Der Bock und die vier weiblichen Ziegen waren bereits am Freitagabend in Oberreichenbach über den Elektrozaun ihres Geheges gesprungen und ausgerissen. Am Samstag und Sonntag zog die kleine Herde weiter nach Unterreichenbach und fraß sich durch die Gärten der Anwohner.

Christian Bussinger (19) und Kevin Häusler (15) entdeckten die Tiere gestern in Schwabach, als sie aus einer Seitenstraße kamen und die Gutenbergstraße überqueren wollten. Die beiden Jugendlichen verfolgten die fliehenden Ziegen auf ihren Fahrrädern bis zum Autohändler in der Feldstraße, wo sich die Tiere schließlich in der hintersten Ecke des Hofs verkrochen.

Dies bot den Verfolgern und weiteren herbeigeeilten Helfern die Chance, die Tiere mit Hilfe eines Metallgitters einzusperren. Auf den Kompressorlärm aus der Autowerkstatt reagierten die Ziegen dann allerdings verstört. Der Bock, der sich scheinbar um das Wohl seiner Fluchtgenossinen sorgte, war gar so nervös, dass er vor lauter Aufregung sein «Geschäft» auf den Hof verrichtete.

Die eingesetzten Polizeibeamten, Feuerwehrleute und Helfer des Schwabacher Tierschutzvereins sahen keine Möglichkeit, die verunsicherten und daher schwer berechenbaren Tiere gefahrlos einzufangen. Man musste also auf die Besitzer warten: eine Bäuerin und einen Bauer aus Oberreichenbach. Die beiden hatten die Außreiser schon verzweifelt gesucht. Nachdem sie sich beim Fiat-Händler für die Turbulenzen entschuldigt und für sein Verständnis bedankt hatten, wollten sie die Ziegen auf einem Anhänger zurück auf den heimischen Hof bringen.

Text: Mit freundlicher Genehmigung des Schwabacher Tagblattes