Dies ist das Archiv für September 2008.

08.09.2008 - Wassertest statt Feuer - Fehlalarm aus der Tiefgarage

SCHWABACH - Die Alarmanlage funktionierte, doch glücklicherweise brannte es Montagvormittag nicht in der Tiefgarage unter dem Marktplatz.

Feuerwehr und Polizei rückten an, als ein Brandmelder in der Tiefgarage «Alarm» signalisierte. Im Zuge von Wartungsarbeiten an der Brandmeldeanlage war kurzzeitig testweise ein Hydrant geöffnet worden, was sogleich zum Auslösen des Melders führte. Die alarmierten Wehrleute konnten rasch wieder abrücken.

Text: Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt

07.08.2008 - Ölgeruch stieg in die Nase - Herkunfts-Suche im Kanalnetz - 1000-Liter-Tank lief aus

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SCHWABACH - Mehrere besorgte Anwohner am Wolkersdorfer Berg wandten sich am Sonntagnachmittag an die Polizei, nachdem sie Heizölgeruch aus Gullydeckeln wahrgenommen hatten. Wie später festgestellt wurde, waren tatsächlich knapp 1000 Liter des Brennstoffs aus einem leck geschlagenen Tank ausgelaufen und in die Kanalisation gelangt.

Feuerwehrleute, Mitarbeiter der Stadtwerke und des städtischen Umweltschutzamtes machten sich zunächst auf die Suche nach der Herkunft des Heizöls.

Man konnte die unterirdische Heizölspur beziehungsweise deren Geruch weiterverfolgen. Am Wolkersdorfer Berg letztendlich verlor sich im Kanalsystem die Spur, so dass das Umweltamt der Stadt Schwabach eine Fachfirma hinzuzog, die mittels einer Videokamera die unterirdischen Abwasserkanäle unter die Lupe nahm und die Bilder nach oben übertrug.

Schließlich entdeckte man so eine Abzweigung, die in den Kanalplänen zwar nicht mehr berücksichtigt war, jedoch zu einer Firma am Wolkersdorfer Berg führte. Hier stellten die Behörden fest, dass in einer Lagerhalle ein 1000 Liter fassender Kunststofftank stand, der offensichtlich auslief. In dem Heizöltank befanden sich lediglich noch rund 50 Liter, so dass 950 Liter in den Kanal abgeflossen waren.

Das Umweltamt der Stadt Schwabach und die Polizei überprüfen nun, ob die Heizöl-Lagerung sachgemäß war und ob der Kunststofftank ein geeignetes Behältnis darstellte. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten floss das Heizöl in die Kanalisation nach Nürnberg, der größte Teil in ein Regenrückhaltebecken.

Mitarbeiter der Städte Schwabach und Nürnberg übernahmen es schließlich, den Kanal im Bereich Wolkersdorfer Berg zu reinigen.

Text: Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt