Dies ist das Archiv für November 2008.

13.11.2008 - Sekundenschlaf mit großen Folgen - Schwerer Lkw legte sich nach «Aussetzer« seines Fahrers quer

SCHWABACH - Sekundenschlaf mit gravierenden Auswirkungen: Ein Brummifahrer ist am Freitagfrüh auf der A6 zwischen Roth und Nürnberg Süd kurz eingenickt und hat eine Kettenreaktion ausgelöst.

Sein Sattelzug kam von der Fahrbahn ab und kippte um. Während der Bergung mussten zwei Fahrspuren gesperrt werden. Es bildete sich ein kilometerlanger Stau bis weit hinter die Anschlussstelle Schwabach West, in dem dann zwei weitere Lkw ineinander krachten. In und rund um Schwabach gab es den ganzen Vormittag über chaotische Verkehrsverhältnisse. Den Schaden schätzt die Polizei auf über 90000 Euro.

Er erste Unfall ereignete sich bereits gegen 4.40 Uhr. Der 43-jährige Brummi-Fahrer hatte 17 Tonnen Fahrzeugteile geladen und war auf dem Weg von Belgien nach Österreich. Durch den berüchtigten Sekundenschlaf verlor er die Gewalt über sein schweres Fahrzeug, das nach rechts von der Fahrbahn abkam und umkippte. Der Fahrer kam mit dem Schrecken davon.

Da eine größere Menge Diesel auslief, wurde die Feuerwehr Schwabach angefordert. Ein Lkw-Bergedienst stellte den Sattelzug schließlich wieder in die Senkrechte und sammelte die Ladung ein.

Text: Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt

13.11.2008 - Rauchen im Bett ist gefährlich

Stadtbrandrat warnt Raucher vor laxem Umgang mit Tabak

SCHWABACH - Die Feuerwehr warnt vor einem fahrlässigen Umgang mit Tabakwaren und glimmenden Tabakresten, denn der koste jedes Jahr Menschen das Leben.

Vor allem Zigarettenglut im Bett sei eine immer wiederkehrende Brand- und Todesursache in den Einsatzstatistiken der Feuerwehren, so Stadtbrandrat Holger Heller. «Rauchen gefährdet Ihre Gesundheit», steht mahnend auf jeder Zigarettenschachtel geschrieben. Dass Rauchen in entsprechender Umgebung auch lebens- und brandgefährlich sein kann, stehe nicht darauf.

«Die Zigarette ist allemal eine gefährliche Bettgesellin – wer beim Rauchen einschläft, der könnte sich und seinen Mitmenschen eine unangenehm heiße Nacht bescheren», sagt Heller. Bei Beachtung einiger Regeln könne ein solcher «Tanz auf dem Vulkan» vermieden werden. Er rät deshalb: «Rauchen Sie nie im Bett - die Asche die runter fällt könnte Ihre eigene sein.»

Die Feuerwehr rät zur Benutzung des Aschenbechers und zum sorgfältigen Ausdrücken der Zigaretten. Asche und Kippen gehörten nicht in den Mülleimer, denn Glutreste können noch nach Stunden einen Schwelbrand auslösen. Auch sollte die Betthupferl-Zigarette nicht im Sessel oder Bett geraucht werden - vor allem dann nicht, wenn Alkohol im Spiel ist. Kommt es zu Bränden, brauche die Versicherung in solchen Fällen grober Fahrlässigkeit nicht zu zahlen.

Ebenfalls gefährlich: Das Rauchen im Keller und auf dem Dachboden. Unbemerkt abfallende Glut verursacht nicht selten einen Brand. Auch sollte nie beim Umgang mit leicht entzündlichen Stoffen geraucht werden. Weitere Informationen: www.Feuerwehr-Schwabach.de

Text: Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt