Dies ist das Archiv für März 2009.
23.03.2009 - Holzpaletten angezündet
SCHWABACH - Im rückwärtigen Bereich des Real-Marktes haben Unbekannte Sonntagnacht Holzpaletten und Pappkartons angezündet. Dadurch wurde die Sprinkler- und Alarmanlage ausgelöst. Der Brand konnte daher unverzüglich gelöscht werden. Wer kann Hinweise geben?
Text: Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt
12.03.2009 - Lebensretter für ein paar Euros - Feuerwehren rufen zum Rauchmelderkauf auf!
STADT SCHWABACH. Am Freitag, den 13. März ist wieder Rauchmeldertag. An diesem bundesweiten Aktionstag weisen die Schwabacher Feuerwehren zusammen mit verschiedenen Partnern die Bevölkerung darauf hin, dass Rauchmelder nur Leben retten können, wenn diese von geprüfter Qualität sind, installiert und auch regelmäßig geprüft werden.
Rauchmelder sind Lebensretter. Allerdings nur, wenn sie von geprüfter, guter Qualität sind. Die Feuerwehr empfiehlt VdS-anerkannte Rauchmelder nach der DIN EN 14604 zu kaufen. Diese Produkte werden von der VdS Schadenverhütung anhand der Vorschriften der europaweit geltenden Norm geprüft.
Viele Rauchmelder werden in bester Absicht gekauft, dann aber nie installiert. Im Keller oder auf dem Schrank haben die kleinen Lebensretter keine Wirkung. Die Feuerwehren rufen deshalb eindringlich dazu auf, die gekauften Rauchmelder auch zu installieren.
Wer in einem Haus oder einer großen Wohnung lebt, sollte beim Kauf von Rauchmeldern auf Vernetzungsmöglichkeiten der batterie- oder netzbetriebenen Rauchmelder (per Funk und/oder Kabel) achten. Durch eine Vernetzung der Geräte wird sichergestellt, dass im Brandfall sämtliche Melder alarmieren und so rechtzeitig über eine drohende Gefahr informieren. Mit der Vernetzung gewinnt man wichtige Sekunden, in denen man sich in Sicherheit bringen kann. Gerade bei Neubauten sollten die Bauherren Kabel zur Vernetzung mit einplanen.
Bei batteriebetriebenen Rauchmeldern wird die Notwendigkeit des Batteriewechsels ca. 30 Tage, bevor die Batterie entladen ist, durch einen wiederkehrenden Signalton angekündigt. Die 9-Volt-Batterie in einfachen Rauchmeldern hält in der Regel ein Jahr. Daher sollte zur Sicherheit nach dem Urlaub und jeder längeren Abwesenheit ein Rauchmelder mittels Prüfknopf auf seine Funktionsfähigkeit hin getestet werden.
Die Feuerwehren empfehlen für mehr Sicherheit, nur Rauchmelder mit Langzeit-Batterien mit einer Lebensdauer von bis zu 10 Jahren zu verwenden. So werden Wartung und Wechsel der Batterien gering gehalten und leisten gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz.
Immer noch sind zwei Drittel aller Haushalte ungeschützt: Noch immer schützen laut Forsa-Umfrage nur 31 % der Deutschen ihr Heim mit einem Rauchmelder. Weitere fünf Prozent besitzen einen Rauchmelder, haben diesen aber nicht installiert. Viele Menschen verwenden Rauchmelder mit Batterien, die jährlich ausgetauscht werden müssen, und vergessen dann den Batteriewechsel. Ein gefährliches Leben in vermeintlicher Sicherheit. Insgesamt ist die Ausstattung mit Rauchmeldern bei Singles und älteren Menschen deutlich unterrepräsentiert gegenüber Familien mit Kindern. jk
07.03.2009 - Mit Freude in die siebte Amtszeit - Hartwig Reimann als Vorsitzender des Feuerwehrvereins wiedergewählt
SCHWABACH (stt) – Was dem Alt-Oberbürgermeister aufgrund der gesetzlichen Altersgrenze bei der jüngsten Kommunalwahl verwehrt blieb, das durfte er nun doch noch einmal erleben: Hartwig Reimann ist in seine siebte Amtsperiode als Vorsitzender des Schwabacher Feuerwehrvereins gewählt worden. «Das ist wohl die letzte Wahl in meinem Leben, da bin ich dankbar, dass es so gelaufen ist», wandte sich der 70-jährige Kommunalpolitiker an die 124 Feuerwehrfrauen und -männer. Reimann hatte vor der Wahl versichert: «Ich habe noch Freude an diesem Amt.»Ebenfalls wiedergewählt wurde der geschäftsführende Vorsitzende Günter Röthenbacher. Gerhard Loy wurde in seinem Amt als Kassier bestätigt. Revisoren sind Martin Warnick und Heinrich Schmidt. Carolin Fink wurde zur neuen Schriftführerin gewählt, Michael Starke übernimmt die praktischen organisatorischen Aufgaben innerhalb des Vereins. Der 37-Jährige wurde im Laufe der Jahreshauptversammlung auch befördert. Er nimmt nun den ersten Führungsdienstgrad Löschmeister ein.Auch eine ganz besondere Ehrung hat die Versammlung beschlossen. Heinrich Wittmann war über 30 Jahre in führenden Positionen der Schwabacher Feuerwehr engagiert. Er wurde einstimmig zum Ehrenmitglied gewählt. In den Feuerwehrruhestand verabschiedet wurden Herbert Geistmann und Lothar Liebich.
In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr hob Kommandant Holger Heller die günstige Altersverteilung der Freiwilligen Feuerwehr Schwabach hervor. 178 Männer und Frauen mit einem Schnitt von 35 Jahren leisten aktiven Dienst. Sie rückten im vergangenen Jahr zu 297 Einsätzen aus. Dabei stand die technische Hilfeleistung absolut im Vordergrund. Die Beseitigung von Sturmschäden sowie Öl auf Verkehrswegen, Rettung, Sicherung und Aufräumarbeiten nach Verkehrsunfällen, die Suche vermisster Personen und «die berühmte Katze auf dem Baum», wie Heller betonte, machten 73 Prozent aller Einsätze aus. Lediglich bei 19 Prozent handelte es sich um Brände.
Heller nannte in seinem Bericht auch die Schwabacher Gesamtzahlen hinsichtlich der Feuerwehr. Einschließlich der Ortsteilwehren in Unterreichenbach, Penzendorf, Wolkersdorf, Dietersdorf und Schaftnach leisten im Stadtgebiet 337 ehrenamtliche Aktive ihren Dienst. Die fünf Außenstellen wurden letztes Jahr 35 Mal alarmiert.
Bürgermeister Thomas Donhauser betonte in seinem Grußwort die Kontinuität der neuen Stadtspitze in der Haltung zur Organisation der Feuerwehr. «Wie Hartwig Reimann stehen wir zur Freiwilligkeit ebenso wie zu den Ortsteilwehren», versicherte Donhauser, der den Feuerwehrleuten für ihren oft auch gefährlichen Einsatz im Namen der Stadt dankte.
Text: Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher-Tagblatt
05.03.2009 - Es stank, aber nicht nach Gas - Falscher Alarm in der Schwabacher Ludwigstraße
SCHWABACH - Falscher Gasalarm in der Ludwigstraße. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst rückten am Donnerstag, gegen 17.15 Uhr, mit einem Großaufgebot aus. Doch eine Quelle für den unangenehmen Geruch fanden sie nicht.
Ein Angestellter der Stadtverwaltung meldete den vermeintlichen Gasgeruch im Verwaltungsgebäude. Trotz eingehender Suche durch die Spezialisten der Feuerwehr – auch unter Einsatz entsprechenden technischen Geräts – konnte die Ursache nicht lokalisiert werden. Ausströmendes Gas wurde jedoch ausgeschlossen. Eine Gefahr bestand nach Angaben der Polizei nicht.
Text: Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher-Tagblatt