Dies ist das Archiv für Juni 2009.

26.05.2009 - Unfallopfer erlag den Verletzungen - 85-jährige Beifahrerin war nach Kollision mit Pkw eingeklemmt

SCHWABACH - Der Verkehrsunfall, der sich Mittwochmittag auf der Kreuzung Nürnberger-/Fürther Straße ereignete (wir berichteten), hat ein Todesopfer gefordert.

Wie die Polizei mitteilte, verstarb die 85-Jährige – sie war Beifahrerin in einem der Unfallfahrzeuge – einige Stunden nach der Kollision im Stadtkrankenhaus an ihren massiven Verletzungen.

Die Rentnerin aus Stein saß mit ihrem 84-jährigen Ehemann im Auto. Der Wagen befuhr die Nürnberger Straße stadteinwärts. Der Fahrer wollte nach links in die Fürther Straße abbiegen, übersah dabei offenbar den Pkw, der von einem 80-jährigen Schwabacher auf der Nürnberger Straße stadtauswärts gesteuert wurde.

Der Wagen des Schwabachers krachte gegen die Beifahrerseite des abbiegenden Pkw. Die 85-Jährige wurde in dem Fahrzeug eingeklemmt, die Feuerwehr musste die Frau aus dem Wrack befreien.

Text: Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt

25.06.2009 - Fest der Feuerwehr eine Woche später - Man hofft dann auf Petrus‘ Einsicht

SCHWABACH - Die Wetterprognosen für die kommenden Tage sind so, dass keine sommerlich-lauen Abende zu erwarten sind. Deshalb hat sich die Schwabacher Feuerwehr entschlossen, ihr für den morgigen Freitag geplantes Sommernachtsfest im Parkbad zu verschieben.

Einen Ersatztermin haben die Wehrleute aber gleich ins Auge gefasst. Man trifft nun alle Vorbereitungen, dass die Veranstaltung am Freitag, 3. Juli, ab 19 Uhr, über die Bühne gehen kann. Das Parkbad wird dann in gewohnter Weise illuminiert sein, ebenso ist ein Brillant-Feuerwerk geplant.

Text: Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt

24.06.2009 - Im Auto eingeklemmt - Feuerwehr befreite 85-Jährige aus Fahrzeugwrack

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SCHWABACH (jk) - Folgenreiche Vorfahrtsverletzung: Drei Personen wurden bei einem Verkehrsunfall am Mittwoch, um die Mittagszeit, verletzt. Bei der Kollision auf der Kreuzung Nürnberger-/Fürther Straße wurde die Beifahrerin in einem der beteiligten Fahrzeuge eingeklemmt, so dass die Feuerwehr mit der Rettungsschere anrücken musste.

Nach ersten Feststellungen der Schwabacher Polizei war der 84-jährige Fahrer eines silberfarbenen Mercedes auf der Nürnberger Straße stadteinwärts unterwegs. An der Kreuzung wollte der Mann aus Stein dann nach links in die Fürther Straße abbiegen.

In der Kreuzungsmitte kollidierte der Wagen des Steiner Ehepaares dann mit dem Audi eines 80 Jahre alten Schwabachers, der die Nürnberger Straße stadtauswärts befuhr.

Der Audi krachte mit voller Wucht gegen die Beifahrertür des Mercedes. Die Tür wurde dabei um ein großes Stücke nach innen gedrückt. Die 85 Jahre alte Ehefrau wurde in dem massiv demolierten Fahrzeug eingeklemmt.

Die alarmierten Feuerwehrleute mussten zuerst mittels Seilwinde den Audi zurückziehen, ehe sie daran gehen konnten, das Dach des Mercedes abzutrennen, um so die schwer verletzte Beifahrerin aus dem Fahrzeug retten zu können.

Die 85-Jährige erlitt nach Polizeiangaben bei dem Unfall schwere Verletzungen, ihr Mann kam mit leichteren Blessuren davon. Das Ehepaar aus Stein wurde nach der Erstversorgung durch Notarzt und Sanitäter ebenso ins Stadtkrankenhaus eingeliefert wie der leicht verletzte Fahrer des Audi.

Text: Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt

14.06.2009 - Brennender Reifen eines Traktors

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15.06.2009 - Wo ist der Brand? - Kurioser Feuerwehreinsatz in Wolkersdorf

“Brand in einer Firma in Wolkersdorf in der Straße Am Wasserschloß” wurde über eine Brandmeldeanlage am Samstagmorgen der Einsatzzentrale der Schwabacher Feuerwehr gemeldet. Kurz darauf standen zwei Löschzüge der Schwabacher Feuerwehr, ein Löschzug der Wolkersdorfer Wehr, Rettungssanitäter und zwei technische Trupps der Stadtwerke am Einsatzort vor einem Batteriebetrieb.

WOLKERSDORF (kwa) -  In unmittelbarer Nähe, auf dem Nachbargrundstück, stand ein großer Gasbehälter. Der Einsatzleiter, Stadtbrandinspektor Holger Heller, ordnete an, das Sicherheitsglas des Firmeneingangs einzuschlagen, damit die Wehrleute an den Brandherd gelangen können. Doch im Firmengebäude konnte kein Brand geortet werden. Daraufhin wollten die Wehrmänner die Brandmeldeanlage auf einen möglichen Fehlalarm untersuchen und mussten dabei feststellen, dass diese Firma gar keine Anlage dieser Art besitzt. Was nun? Nach kurzer Rücksprache mit der Einsatzzentrale fuhren die Wehrmänner zehn Hausnummern weiter zum Wasserschloß und fragten dort nach. Tatsächlich gab es im Schloss einen Brand im offenen Kamin. Durch die nicht geöffnete Klappe im Kamin hatte sich das Feuer «in Rauch aufgelöst» und dieser wiederum hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. In den Räumen stank es zwar nach Rauch, doch Schaden ist nicht entstanden.

Ähnlich klingende Namen

Bei einer Einsatznachbereitung vor Ort durch die Verantwortlichen löste sich dann das Problem: Beide Firmen in der Straße Am Wasserschloß haben ähnlich klingende Namen. Die eine Firma ist als Firma erkennbar, während bei der anderen Firma kein Firmenschild vorhanden ist und diese auch den Einsatzkräften nicht bekannt war. Die Hausnummern liegen exakt zehn Zähler auseinander, wobei bei der nach außen erkennbaren Firma keine Hausnummer angebracht ist. Darüber hinaus roch es beim ersten Einsatzort stark nach Batteriesäure und in unmittelbarer Nähe befand sich ein Gasbehälter.

Diese unglückliche Verkettung von Umständen führte zu diesem interessanten Feuerwehreinsatz, der trotz allem souverän, schnell und koordiniert durchgeführt wurde.

Mit Freundlicher Genehmigung uas dem Schwabacher Tagblatt

Berichtigung der Feuerwehr:

Bei diesem Einsatz war Stadtbrandrat Holger Heller nicht anwesend, er befand sich zu diesem Zeitpunkt in Freyung (Lkr. Freyung-Grafenau) bei einer Veranstaltung der Jugendfeuerwehr Bayern. Einsatzleiter war der Kommandant der örtlich zuständigen Freiw. Feuerwehr Schwabach-Wolkersdorf.