Dies ist das Archiv für Februar 2010.

17.02.2010 - Altpapier in Flammen

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 SCHWABACH (jk) — „Heißer“ Tag und lange Nacht für die Schwabacher Feuerwehr: Der  brennende Kamin eines Wohnhauses an der Nürnberger Straße beschäftigte die Wehrleute von Mittwochvormittag bis in den späten Abend hinein. Und gegen 21.15 Uhr wurden Löschzüge zu einer Aktenvernichtungsfirma im Stadtteil Wolkersdorf gerufen. Hier waren die Wehrleute dann bis zwei Uhr früh im Einsatz, bis sichergestellt war, dass die Brandgefahr gebannt war.
In dem Mehrfamilienhaus in der Nürnberger Straße wurden bereits vormittags starke Rauchentwicklung und Funkenflug aus dem Schlot beobachtet. Offenbar hatten Ablagerungen in dem Kamin Feuer gefangen.
Stadtbrandinspektor Paul Lechner, der als Einsatzleiter vor Ort war, sagte der Lokalredaktion gegenüber, dass derartige Brände immer wieder vorkommen. Normalerweise ist dabei kein weiteres Eingreifen der Feuerwehr erforderlich. Doch im Fall Nürnberger Straße drohte der Brand im Kamin auf die Wohnungen überzugreifen.
In dem Haus gibt es sogenannte Fehlböden, die mit einer  Balkenkonstruktion ausgeführt sind, so dass zu befürchten stand, dass das Holz ebenfalls zu brennen beginnt. Die Feuerwehrleute nahmen kontinuierlich Messungen vor, damit ein Entzünden ausgeschlossen werden konnte. Temperaturen von einigen hundert Grad wurden an den Außenseiten des Kamins gemessen. Die Wehrleute entschlossen sich schließlich, den Kamin mit Kohlendioxid zu „spülen“, um das Feuer vollends zu ersticken und  ein Abkühlen zu erreichen.
In der Wolkersdorfer Firma hatte offenbar Funkenbildung an einer Maschine dazu geführt, dass in einer Lagerhalle Altpapier in Brand geriet. Die Feuerwehr war rasch vor Ort und konnte das Feuer auch schnell löschen. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Flammen immer wieder neu aufloderten, so dass sich die Wehrleute dazu entschlossen, die gelagerten Papierreste wegzuräumen und die Maschine auseinanderzubauen, um so der Brandgefahr endgültig Herr zu werden.
Während  des Einsatzes war auch die Schnelleinsatzgruppe von Rotem Kreuz und Johannitern vor Ort, um für Notfälle bereitzustehen.
 

SCHWABACH - Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst am Mittwochabend: Aufgrund eines technischen Defekts an einer Maschine wurde in der Halle einer Firma gelagertes Altpapier in Brand gesetzt.
Einem Arbeiter gelang es zwar zunächst, die Flammenm zu löschen. Das Feuer flammte jedoch immer wieder aufs Neue auf.
Die Feuerwehren aus Schwabach und Wolkersdorf waren mit einem Großaufgebot im Einsatz, Rotes Kreuz und Johanniter wurden mit der gemeinsamen Schnelleinsatzgruppe an die Einsatzstelle beordert.
Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch unklar.

Text+Bilder: Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt

17.02.2010 - Kaminbrand in der Nürnberger Straße

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SCHWABACH (jk) — „Heißer“ Tag und lange Nacht für die Schwabacher Feuerwehr: Der  brennende Kamin eines Wohnhauses an der Nürnberger Straße beschäftigte die Wehrleute von Mittwochvormittag bis in den späten Abend hinein. Und gegen 21.15 Uhr wurden Löschzüge zu einer Aktenvernichtungsfirma im Stadtteil Wolkersdorf gerufen. Hier waren die Wehrleute dann bis zwei Uhr früh im Einsatz, bis sichergestellt war, dass die Brandgefahr gebannt war.
In dem Mehrfamilienhaus in der Nürnberger Straße wurden bereits vormittags starke Rauchentwicklung und Funkenflug aus dem Schlot beobachtet. Offenbar hatten Ablagerungen in dem Kamin Feuer gefangen.
Stadtbrandinspektor Paul Lechner, der als Einsatzleiter vor Ort war, sagte der Lokalredaktion gegenüber, dass derartige Brände immer wieder vorkommen. Normalerweise ist dabei kein weiteres Eingreifen der Feuerwehr erforderlich. Doch im Fall Nürnberger Straße drohte der Brand im Kamin auf die Wohnungen überzugreifen.
In dem Haus gibt es sogenannte Fehlböden, die mit einer  Balkenkonstruktion ausgeführt sind, so dass zu befürchten stand, dass das Holz ebenfalls zu brennen beginnt. Die Feuerwehrleute nahmen kontinuierlich Messungen vor, damit ein Entzünden ausgeschlossen werden konnte. Temperaturen von einigen hundert Grad wurden an den Außenseiten des Kamins gemessen. Die Wehrleute entschlossen sich schließlich, den Kamin mit Kohlendioxid zu „spülen“, um das Feuer vollends zu ersticken und  ein Abkühlen zu erreichen.
In der Wolkersdorfer Firma hatte offenbar Funkenbildung an einer Maschine dazu geführt, dass in einer Lagerhalle Altpapier in Brand geriet. Die Feuerwehr war rasch vor Ort und konnte das Feuer auch schnell löschen. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Flammen immer wieder neu aufloderten, so dass sich die Wehrleute dazu entschlossen, die gelagerten Papierreste wegzuräumen und die Maschine auseinanderzubauen, um so der Brandgefahr endgültig Herr zu werden.
Während  des Einsatzes war auch die Schnelleinsatzgruppe von Rotem Kreuz und Johannitern vor Ort, um für Notfälle bereitzustehen.

Text: Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt

16.02.2010 - Fasching: Ruhiger Tag für die Polizei

SCHWABACH (st) - So toll das Treiben am närrischen Hauptfeiertag, so gesittet verlief aus Sicht der Polizei der Faschingsdienstag in der Stadt.

Die Bilanz von Dienststellenleiter Erwin Leitner ist eindeutig: «Das war ein für uns sehr ruhiger Tag.« Im Vergleich zu den Vorjahren sei deutlich weniger los gewesen. Sehr manierlich fiel laut Leitner auch der Umzug aus.

Eine Schlägerei trübt die Bilanz: In der Nördlichen Mauerstraße wurden zwei Brüder von einer etwa 15-köpfigen Gruppe Jugendlicher angegangen. Bei einem Angriff erlitt einer der Brüder eine Platzwunde am Auge. Als die Geschwister daraufhin in Richtung Fleischbrücke flüchteten, wurde dem zweiten eine Flasche über den Kopf geschlagen.

Beide mussten zur ambulanten Versorgung ins Krankenhaus. Die bislang unbekannten Täter flüchteten. Die Polizei ermittelt.

Sprung auf Motorhaube

Ein für den Besitzer ärgerliches Malheur ereignete sich zudem unmittelbar nach Ende des Umzugs: Eine Teilnehmerin sprang nämlich so massiv auf die Motorhaube seines Suzuki SJ, dass sie selbige dabei massiv verdellte. Der Schaden wird auf rund 1000 Euro geschätzt. Da während des Umzugs sehr viel fotografiert wurde, ist die Polizei sicher, die «Springerin« zu identifizieren.

Ruhig ging es bei der Schwabacher Feuerwehr zu: «Faschingsbedingt gab es keinen einzigen Einsatz«, so Stadtbrandrat Holger Heller. Ausrücken musste die Wehr dennoch: Allerdings stellte sich die Brandmeldung bei einem Supermarkt im Gewerbegebiet Falbenholz als baustellenbedingter Fehlalarm heraus.

Text: Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt

08.02.2010 - Alarm bei Niehoff - Gasentwicklung im EDV-Raum

SCHWABACH (gw) - Ein Feueralarm hat gestern Nachmittag einen Großeinsatz im neuen Niehoff-Gebäude ausgelöst.

Grund war aber kein Brand, sondern ein technischer Defekt im EDV-Raum, der nach Polizeiangaben gesundheitsgefährdende Gase entstehen ließ. Verletzt wurde jedoch niemand. Die Feuerwehr schloss den Raum hermetisch ab und saugte das Gas ab. Sachschaden: 50000 Euro.

Text: Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt

04.02.2010 - “Gasalarm” am Autohof

Wie die Polizei berichtet, wurde nachts, gegen 0.20 Uhr, von einem Angestellten des Autohofes massiver Geruch nach Gas festgestellt. Während der Absuche des Parkplatzes durch eine Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Feucht entdeckten die Beamten schließlich den Verursacher, einen Tanklastzug auf Belgien.
Der Fahrer, ein 56-Jähriger Kraftfahrer aus Belgien, teilte den Beamten mit, dass er in Italien einen chemischen Stoff entladen hatte, welcher den typischen Gasgeruch auslöst. Bei diesem Stoff würden geringe Mengen ausreichen, um den starken Gasgeruch zu erzeugen. Der “Duftstoff” wird am ansonsten weitgehend geruchlosen Erdgas beigemischt, damit ein unkontrollierter Gasaustritt schnell erkannt werden kann.
Weiter gab der Tankzugfahrer an, dass sich im Tank noch eine Restmenge des chemischen Stoffes befindet. Um eine mögliche Gefährdung für die Umwelt und die Bevölkerung auszuschließen, wurden die Feuerwehren von Kammerstein und Schwabach zum Autohof Kammerstein gerufen und die Umgebung des Tanklastzuges für die Allgemeinheit gesperrt.
Die Feuerwehrleute überprüften das Fahrzeug mit Atemschutz auf ein mögliches Leck. Ein solches wurde jedoch nicht gefunden. Eine Gefährdung jeglicher Art konnte im Anschluss an die Überprüfung ausgeschlossen werden.
Um vier Uhr früh wurde die Absperrung des Parkplatzes aufgehoben. Vorsorglich waren noch drei Fahrzeuge des Rettungsdienstes vor Ort.

Text: Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt