Dies ist das Archiv für März 2010.

11.03.2010 - Kaminbrand in Raubershof

imgp5434-1.JPGimgp5431-1.JPG

06.03.2010 - Sommerfest bereitet Sorgen - Absagen sorgten für empfindliche Einbußen bei der Feuerwehr

1-hp.JPG

Brandalarm im Rathaus wegen einer angebrannten Milch, die Bergung eines Tresors aus dem Nadlersbach und die Sprengung eines mutmaßlichen Bombenkoffers im Falbenholz. Das waren die gewiss spektakulärsten, aber bei weitem nicht die einzigen Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr im jüngst vergangenen Jahr.

SCHWABACH (stt) – Die 338 ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer der Stadtwehr und ihrer vier Außenstellen in Dietersdorf, Wolkersdorf, Penzendorf und Schaftnach waren 2009 ziemlich beschäftigt. 305 Mal sind sie ausgerückt, wie Stadtbrandrat Holger Heller am Samstag bei der Jahreshauptversammlung der Floriansjünger vortrug.

Zwar war das Einsatzgeschehen bei der Schwabacher Feuerwehr durchaus der Hauptpunkt der Versammlung. Dennoch bereitete es der prächtig ausgestatteten und modern ausgebildeten Crew das Jahr über offenbar weniger Kopfzerbrechen als das Sommernachtsfest. Denn es ist 2009 zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren ausgefallen. Statt einer Nettoeinnahme von etwa 20 000 Euro schlägt deshalb für 2009 wieder nur eine Ausgabe von annähernd 8500 Euro zu Buche.

«Wir müssen Miete für Bänke und Maßkrüge zahlen», erklärte geschäftsführender Vorstand Günter Röthenbacher, der deshalb mit Sorgenfalten in die Zukunft blickte. «Wir brauchen das Sommerfest dringend», sagte er. Wie recht er hat, zeigt ein Blick auf den Kassenstand des Feuerwehrvereins. Von 18 984 Euro am 1. Januar ist er auf 9713 Euro am 31. Dezember 2009 zusammengeschmolzen.

«Wir müssen eng zusammenrücken, vor uns liegt ein großer Berg Arbeit», rief Röthenbacher seinen Kameradinnen und Kameraden zu, die sich dabei allerdings auch auf Unterstützung der Nachwuchsabteilung verlassen können. Jugendfeuerwehrwart Kurt Jedzik betreut 13 Anwärter, die sich 2009 zu acht Übungen trafen.

80 Brände

Holger Heller listet in seinem Bericht auch auf, zu welchen Einsätzen die Feuerwehr Schwabach gerufen wurde. 80 Bränden standen 207 technische Hilfeleistungen gegenüber, etwa bei Verkehrsunfällen, Sturmschäden, Personensuche, Tierrettungen oder ähnlichem.

Besonders auffällig ist dabei der Wert für Wohnungsöffnungen: 33 Mal musste die Feuerwehr Schwabach helfen, Behausungen betreten zu können. Eine Folge des demographischen Wandels.

Häufig war danach nämlich auch medizinische Hilfe für Seniorinnen und Senioren gefragt. «Unsere Sanitätsausbildung hat sich bewährt, weil wir schnelle und fachliche Hilfe leisten konnten», sagte Heller.

Thürauf lobt Reimann

Oberbürgermeister Matthias Thürauf dankte der Feuerwehr für ihren Dienst. Die Einstellung der Feuerwehrleute sei ein Bollwerk gegen den Egoismus.

In diesem Zusammmenhang würdigte Thürauf auch Hartwig Reimann ganz besonders: «Er hätte nicht mehr Vorsitzender des Feuerwehrvereins zu werden brauchen und hat es trotzdem gemacht, wie er überhaupt der Stadt noch in vielen Funktionen dient. Er ist ein großes Vorbild für andere», so der CSU-Oberbürgermeister über seinen SPD-Vorgänger.

Vorbilder gibt es bei der Feuerwehr viele. Vorbilder in der Ausbildung für den Nachwuchs und in der Leistung für die anderen Feuerwehrleute. Zwei davon standen auf ganz unterschiedliche Weise ebenfalls im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung: Der 60-jährige Hermann Sommer wurde nach 29 Jahren Dienst in den Feuerwehrruhestand versetzt. Sein jüngerer Kollege Ivo Schramm ist zum Löschmeister befördert worden.

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt

06.03.2010 - Containerbrand am Holzgarten

imgp5387-1.JPGimgp5391-1.JPG