Dies ist das Archiv für Juni 2010.

26.06.2010 - Fest der Schwabacher Feuerwehr lockte Tausende ins Parkbad

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SCHWABACH - Glücklicherweise haben sich Regen und Gewitter am Freitagabend wieder blitzartig verzogen, so dass dem Sommernachtsfest der Schwabacher Feuerwehr endgültig nichts mehr im Wege stand. Rund 4000 Menschen mögen es gewesen sein, die in den Abendstunden den Weg ins stimmungsvoll beleuchtete Parkbad fanden und mit »ihrer« Feuerwehr einen fröhlichen Abend bei leckerem Essen und erfrischenden Getränken verbrachten. Mit musikalischer Unterhaltung verging die Zeit bis zum spätabendlichen Hochfeuerwerk wie im Flug. Als die letzten Raketen ihre bunten Schweife Richtung Himmel zogen und ein üppiger Sternenregen niederprasselte, brandete spontan begeisterter Beifall auf.

Mit freindlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt

20.06.2010 - In den Graben gekugelt - Verunglückter Pkw-Fahrer Stunden nach Unfall entdeckt

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SCHWABACH — Einen Schutzen­gel hatte ein 32-jähriger Schwaba­cher, als er sich Samstagnacht mit sei­nem Opel im Amselweg überschlug und in einem Graben auf dem Dach zum Liegen kam. Der Mann war die Nacht über in seinem Wagen gefangen und konnte erst am frühen Sonntag­morgen durch die Schwabacher Feuer­wehr aus seiner misslichen Lage befreit werden. 
Passanten hatten am Sonntagfrüh das beschädigte Fahrzeug entdeckt und die Polizei alarmiert, die zur Ret­tung des Fahrers die Helfer der Frei­willigen Feuerwehr hinzuzog. 
Die Ursache für den Unfall konnten die Beamten vor Ort schnell ermitteln. Neben einer überhöhten Geschwindig­keit stand der Verursacher auch noch sichtlich unter Alkoholeinfluss. Ein Test ergab einen Wert von über einem Promille. 
Der 32-Jährige war nahezu unver­­letzt, wurde jedoch aufgrund seiner Unterkühlung ins Schwabacher Kran­kenhaus gebracht. Dort wurde bei ihm eine Blutentnahme durchgeführt, und sein Führerschein wurde sicherge­stellt. 
 
Endstation Gefängnis 
Wie sich bei einer Überprüfung des Mannes herausstellte, wurde der Opel-Fahrer auch noch polizeilich gesucht. Gegen ihn bestand ein Haft­befehl der Justiz, der jetzt vollzogen werden konnte, nachdem er sich in die­sem Fall der Polizei quasi selbst gestellt hatte. Am Auto entstand Total­schaden.

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt

12.06.2010 - Bremsgriff bohrte sich in Oberschenkel

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SCHWABACH - Am Samstagvormittag stürzte ein Junge mit seinem BMX-Rad ohne Fremdeinwirkung auf der Schotterstraße vom Stadion zum Wildbirnenweg und verletzte sich dabei schwer.

Durch unglückliche Umstände bohrte sich bei Sturz der Bremsgriff des Fahrrades in den Oberschenkel des Radfahrers. Erst durch den Einsatz der Schwabacher Feuerwehr konnte der Junge aus seiner misslichen Lage befreit und von den Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht werden.

Text mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt

02.06.2010 - Entgegenkommendes Fahrzeug übersehen

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SCHWABACH (jk) — Folgenschwere Unachtsamkeit beim Abbiegen: Ein 74-Jähriger aus Feucht übersah am

Mittwochnachmittag einen entgegenkommenden Kleinbus. Beim Zusammenprall wurden die beiden Insassendes Pkw in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und mussten von der Schwabacher Feuerwehr aus dem Autowrackbefreit werden.Der Unfall ereignete sich auf der Bundesstraße 2 zwischen Schwabach und dem Stadtteil Wolkersdorf. Der Rentner undseine 60 Jahre alte Begleiterin aus Ungarn waren Richtung Norden unterwegs. An der Abzweigung nach Raubershofwollte der 74-Jährige nach links abbiegen. Dabei übersah der Mann offenbar den aus Richtung Wolkersdorf kommendenKleinbus.Dessen Fahrer leitete zwar noch eine Vollbremsung ein, konnte aber den Zusammenprall der beiden Fahrzeuge nichtmehr verhindern.Die durch die Kollision schwerverletzte 60-Jährige wurde nach der Erstversorgung durch Notarzt und Sanitäter insStadtkrankenhaus Schwabach eingeliefert, der Pkw-Fahrer wurde in die Kreisklinik Roth gebracht.

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt

26.05.2010 - Nothilfe für einen hilflosen Luftakrobaten - Brütender Mauersegler von einer Grashalm-Schlinge gefangen — Feuerwehrleute befreiten den Vogel

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SCHWABACH — (pü/ ng/jk) Spektakuläre Rettungsaktion für einen gefiederten Winzling: Feuerwehrleutengelang es, einen brütenden Mauersegler aus seinem Nest in der Gutenbergstraße zu befreien, in dem er sichhilflos in einem langen Grashalm verheddert hatte.Anwohner waren auf das Schicksal des Vogels aufmerksam geworden, Sein hilfloses Flattern war Nachbarn aufgefallen, die die Hausbesitzer verständigten. Allerdings: Das Nest befand sich in rund zehn Metern Höhe, so dass schließlich die Schwabacher Feuerwehr zu Hilfe gerufen wurde. Eine rührende und schließlich erfolgreiche Rettungsaktion begann. Mittels der Drehleiter gelangte ein Feuerwehrmann an das Nest heran. Der brütende Vogel hatte sich nämlich so unglücklich in seinem Nest verfangen, dass er sich nicht mehr selbst befreienkonnte. Ein langer Grashalm hatte sich um seinen Hals gewickelt und am Nest verheddert.Dem Feuerwehrmann gelang es schließlich, den kleinen Vogel behutsam von seiner Fessel zu befreien. Anschließend wurde der Mauersegler wieder ebenso vorsichtig in sein Heim zurück gebracht. „Nicht nur Können, Mut und Improvisationstalent sondern auch ihr Herz für Tiere haben die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr gezeigt“, waren sich die Beobachter der ungewöhnlichen Aktion sicher.Weil renovierte und neue Gebäude kaum noch Nischen und Spalten bieten, steht der Mauersegler auf der Vorwarnliste der „Roten Liste“ gefährdeter Brutvögel. In Schwabach hat sich besonders Günter Grimm um den Schutz dieser Vögel verdient gemacht. Für sein Engagement um die Mauerseglerpopulation in Schwabach ist das engagierte Mitglied des Bund Naturschutz im vergangenen Jahr mit dem Umwelt- und Naturschutzpreis der Stadt ausgezeichnet worden. Keine Frage. Der Mauersegler ist ein ganz besonderer Vogel. Obwohl er nicht zu den Singvögeln gezählt wird. Die Rufe, die er vor allem bei der Balz oder am Nest von sich gibt, sind hoch und schrill. Was die Sympathie für einen Vogel nicht schmälert, der seinem Namen alle Ehre macht und gerne an Mauern entlang segelt. Turmschwalbe wurde er deshalb früher genannt.Doch bei einer Flügelspannweite von über 40 Zentimetern ist der Mauersegler (wissenschaftlich: Apus apus) erheblich größer als unsere heimische Schwalbe. Wer den Mauersegler beobachten will, muss den Kopf heben. Der Mauersegler nämlich verbringt fast sein ganzes Leben in der Luft. Und zwar relativ rastlos, da er auch seine Nahrung, vornehmlich Insekten und Spinnen, in der Luft fängt.Die Flughöhe schwankt mit dem Nahrungsangebot. Bei schlechtem Wetter jagt er schon einmal flach über den Grund. Höhen von bis zu 3000 Metern sind aber gleichfalls sein Jagdrevier.