Dies ist das Archiv für den 01. Juli 2010.

01.07.2010 - Kleinbrand neben der Autobahn

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01.07.2010 - Verpuffung im Labor - Großeinsatz in einer Rednitzhembacher Firma

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REDNITZHEMBACH - Zwei Mitarbeiter, ein Mann und eine Frau, sind am Donnerstagvormittag bei einer Verpuffung im Labor der Firma DeWe Brünofix in Rednitzhembach verletzt worden. Der Mann erlitt leichte Verätzungen an Armen, Beinen und im Gesicht. Die Frau klagte über Reizungen. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht. Die 30 Beschäftigten wurden für kurze Zeit evakuiert, konnten aber wenig später wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Nur das Labor blieb gesperrt. Ansonsten lief ab 13 Uhr der Betrieb wieder an.

Der Unfall war passiert, als ein Labormitarbeiter zwei Gebinde mit Natriumchlorit in ein Gefäß zusammenschütten wollte. Die beiden Flüssigkeiten reagierten überraschend, der Behälter explodierte regelrecht. Brünofix-Geschäftsführer Ralf Schmidt sprach von »etwa zwei Litern Chemikalien«, die ausgetreten seien.

Trotz der vergleichsweise kleinen Menge rückte ein Großaufgebot an Hilfskräften an. Die Feuerwehr Rednitzhembach brachte nicht nur ihre Atemschutzträger mit, sondern steckte zwei Helfer auch in giftgrüne Chemie-Spezialanzüge. So ausgestattet, konnten zunächst die bei der Zersetzung entstandenen Gase mit einem Wassernebel gebunden werden. Die Chemikalien wurden danach mit einem Spezialsauger aufgesaugt, in besonders gesicherte Behälter gepackt und werden später zur Sondermüll-Verbrennungsanlage nach Baar-Ebenhausen gebracht.

Zur Sicherheit hatte Feuerwehr-Kommandant Heinrich Gsänger auch Unterstützung von Spezialisten der Schwabacher Feuerwehr angefordert. Sie mussten jedoch nicht eingreifen.

Gut ausgekannt

Die Helfer hatten einen großen Vorteil: Sie waren mit der Örtlichkeit bestens vertraut. Die Firma Brünofix hat ihr Gelände schon desöfteren für Feuerwehr-Übungen zur Verfügung gestellt.

Geschäftsführer Schmidt informierte am frühen Nachmittag auch die Nachbarn über den Unfall und die Folgen. »Es ist«, sagte er, »glimpflicher abgegangen als es zunächst den Anschein hatte.« Immhin: Die leicht verletzte Frau, die über Hautreizungen geklagt hatte, konnte das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen.

Text: Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt

01.07.2010 - Eine halbe Million Schaden: Auberginen-Laster durchbrach Autobahn-Leitplanke

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Nürnberg - Am Donnerstag, 1. Juli 2010, gegen 0.50 Uhr, befuhr ein spanischer Sattel-Lkw der mit Auberginen beladen war, die Bundesautobahn A 6 zwischen den Anschlußstellen Neuendettelsau und Schwabach-West in Richtung Nürnberg. Aus noch unbekannten Gründen durchbrach das Gespann die Mittelschutzplanke auf etwa 150 Metern Länge.Das Führerhaus mit dem schwerverletzten Fahrer kam auf der Richtungsfahrbahn nach Nürnberg und der Auflieger in Richtung Heilbronn zum Liegen. Der 37-jährige Fahrer, der im Führerhaus eingeklemmt war, wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Nürnberg-Süd verbracht.Durch umherfliegende Fahrzeugteile ereignete sich ein Folgeunfall, an dem ein Pkw und ein Lkw beteiligt waren. Bei diesem Unfall wurden zwei Personen leicht verletzt.Die A 6 musste für mehrere Stunden in beiden Richtungen gesperrt werden. Die Schadenshöhe beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 500.000 Euro.

Die Feuerwehr Schwabach wurde bei diesem Einsatz durch die Feuerwehr Neuendettelsau unterstützt. An dieser Stelle herzlichen Dank an die Neuendettelsauer Feuerwehrkameraden/innen.

Verkehrschaos nach Lkw-Unfall - 500 000 Euro Schaden auf der Autobahn - Umleitungsstrecken völlig überlastet

SCHWABACH - Verkehrschaos in Schwabach! Wieder einmal ging es gestern in der Innenstadt nur im Schritttempo voran. Schuld war ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn A 6, bei dem ein Lkw-Fahrer schwer verletzt wurde und bei dem ein Schaden von etwa einer halben Million Euro entstanden ist.Der Unfall ereignete sich bereits in der Nacht zum Donnerstag gegen 0.50 Uhr. Der spanische Fahrer eines Sattelzuges, voll beladen mit Auberginen, mähte zwischen den Anschlussstellen Neuendettelsau und Schwabach-West aus bislang unbekannten Gründen die Mittelschutzplanke nieder. Er verlor die Kontrolle über seinen schweren Lkw, der umkippte. Möglicherweise war der 37-jährige Mann am Steuer eingeschlafen.Das Führerhaus des schweren Brummis blieb auf der Richtungsfahrbahn nach Nürnberg liegen, der Auflieger dagegen in Richtung Heilbronn.

Rettungskräfte mussten den schwer verletzten Lkw-Fahrer aus seinem Führerhaus schneiden. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn ins Klinikum Nürnberg-Süd.

Durch umherfliegende Fahrzeugteile ereignete sich außerdem ein Folgeunfall, bei dem ein Pkw und ein Lkw beteiligt waren. Bei diesem Unfall wurden zwei Personen leicht verletzt.

Viele Stunden gesperrtDie A6 musste für viele Stunden in beiden Richtungen gesperrt werden Erst im Laufe des Vormittags konnten in Richtung Westen (Richtung Heilbronn) wieder zwei Spuren geöffnet werden. Noch gestern Nachmittag dauerten die Bergungsarbeiten an. Die Polizei sprach in Richtung Nürnberg - der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Neuendettelsau ausgeleitet - von bis zu 15 Kilometer Stau. In der Gegenrichtung standen Autos und Lkw auf mindestens zehn Kilometer.Viele Brummi-Fahrer und Pkw-Lenker versuchten auf den ausgeschilderten Umleitungsstrecken oder auf Schleichwegen voran zu kommen. Aber auch die waren spätestens mit Beginn des Berufsverkehrs hoffnungslos überlastet. In Schwabach ging gerade um die Mittagszeit kaum noch etwas voran.

Den Schaden schätzt die Verkehrspolizei Feucht auf mindestens 500 000 Euro.

MassenkarambolageBereits am Mittwochnachmittag kurz nach 16 Uhr hatte es auf der Autobahn A 6 gekracht, diesmal wieder im Baustellenbereich zwischen den Anschlussstellen Roth und Nürnberg-Süd. Im dichten Feierabendverkehr fuhren insgesamt acht Fahrzeuge ineinander. Ein Autofahrer wurde verletzt, den Schaden beziffert die Polizei auf 22 500 Euro.Infolge starken Verkehrsaufkommens war es zu Stauungen gekommen. Ein 52-jähriger russischer Lkw-Fahrer erkannte dies zu spät und fuhr leicht auf den Vordermann auf. Da er vor dem Aufprall eine Ausweichbewegung nach links unternahm, musste ein auf der linken Fahrspur fahrender Pkw-Fahrer eine Vollbremsung einlegen. Infolgedessen fuhr zunächst ein nachfolgender 33jähriger Pkw-Fahrer aus Kulmbach auf. Drei nachfolgende Fahrzeuge konnten gerade noch abbremsen. Ein vierter nachfolgender 57jähriger Pkw-Fahrer aus Brandenburg erkannte dies offensichtlich nicht und fuhr mit so großer Wucht auf seinen Vordermann auf, dass die vier vor ihm stehenden Fahrzeuge aufeinander geschoben wurden.

Der Fahrer des ersten Pkw erlitt leichte Verletzungen.

Zehn Kilometer StauAuch hier bildete sich binnen kurzer Zeit ein etwa zehn Kilometer langer Stau, der sich erst am Abend allmählich auflöste.Text: Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt