Dies ist das Archiv für den 09. Juli 2010.

09.07.2010 - A 6: Reisebus rammt Lastwagen - Fahrer lebensgefährlich verletzt - Aufwändige Rettung nötig - Lange Staus

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SCHWABACH - Ein Auffahrunfall auf der Autobahn 6, bei dem am Freitagfrüh ein Busfahrer lebensbedrohliche Verletzungen erlitt, führte auch im gesamten Großraum zu massiven Verkehrsbehinderungen.

Nach der Kollision, die sich kurz vor sechs Uhr ereignete, musste die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Schwabach-Süd und dem Kreuz Nürnberg-Süd in Richtung Nürnberg bis kurz vor elf Uhr komplett gesperrt werden. In der Gegenrichtung war zeitweise lediglich eine Fahrspur freigegeben.

Wie die Polizei schildert, führte offenbar eine kurzzeitige Unaufmerksamkeit des 66-jährigen Omnibusfahrers zu der folgenreichen Kollision. Rund 500 Meter nach der Einmündung der Bundesstraße 2 in die Autobahn musste zunächst der 33 Jahre alte Fahrer eines 23-Tonnen-Muldenkippers verkehrsbedingt anhalten. Dieses Bremsmanöver im Baustellenbereich nahm der Lenker des Reisebusses, der ohne Fahrgäste unterwegs war, zu spät wahr und krachte mit großer Wucht gegen den Vorausfahrenden.

Durch den Anprall wurde der Reisebus im Frontbereich erheblich demoliert, so dass der 66-Jährige eingeklemmt wurde. Rund eineinhalb Stunden mussten die umgehend alarmierten Helfer der Schwabacher Feuerwehr arbeiten, bis der Busfahrer aus seiner misslichen Lage befreit werden konnte.

Während der Rettungsaktion wurde der 66-Jährige durch einen Notarzt und Sanitäter medizinisch versorgt. Den lebensgefährlich Verletzten flog anschließend die Besatzung eines Rettungshubschraubers in eine Nürnberger Klinik.

Der Fahrer des vorausfahrenden Lkw erlitt beim Zusammenstoß leichtere Verletzungen. Er wurde ebenfalls vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Zur genauen Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ein Sachverständiger hinzugezogen. Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von rund 60 000 Euro. Wegen der erforderlichen Sperrung der Autobahn bildeten sich über Stunden hinweg auf den verschiedenen Ausweichrouten rasch zum Teil kilometerlange Staus. jk

Bei schwerem Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt

Schwabach - Am Freitagmorgen (9. Juli 2010) ereignete sich auf der Bundesautobahn 6 in Fahrtrichtung Amberg zwischen der Anschlussstelle Roth und dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd ein folgenschwerer Verkehrsunfall. Ein 66-jähriger Busfahrer erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Gegen 5.45 Uhr musste ein 33-jähriger Fahrer eines 23 Tonnen schweren Muldenkippers verkehrsbedingt im Baustellenbereich der Autobahn anhalten. Vermutlich erkannte dies der 66-jährige Lenker des Omnibusses zu spät und fuhr auf den Vorausfahrenden auf. Dabei wurde er eingeklemmt und musste aus seinem Fahrzeug geborgen werden. Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurde er durch einen Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Nürnberg gebracht. Im Bus befanden sich keine weiteren Insassen.

Bei dem Auffahrunfall erlitt der 33-jährige Fahrer des 23-Tonners leichte Verletzungen und wurde ebenfalls in einen nahegelegene Klinik gebracht.

Zur Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg ein Sachverständiger hinzugezogen. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 60.000 Euro.

Wegen der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen mussten beide Fahrspuren in Fahrtrichtung Amberg und eine Fahrspur in Fahrtrichtung Heilbronn komplett gesperrt werden. Aufgrund des morgendlich einsetzenden Berufsverkehres kam es zu kilometerlangen Stauungen und auch auf den Umleitungsstrecken zu Verkehrsbehinderungen.

Text: Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt

08.07.2010- Ausleuchten eines Hubschrauberlandeplatzes

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