Dies ist das Archiv für April 2010.

30.04.2010 - Es war Brandstiftung - Hoher Schaden - Schicksal des Hausbesitzers unklar

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SCHWABACH (jk) - Der Verdacht, der bereits während der Löscharbeiten an dem Wohnhaus im Sperberweg (wir berichteten) aufkeimte, hat sich nach Polizeiangaben bestätigt: Das Reiheneckhaus wurde offenbar vorsätzlich in Brand gesteckt. Noch keine endgültige Klarheit herrschte indes am Donnerstag darüber, ob es sich bei dem Leichnam, der am Mittwochabend an der Eisenbahnstrecke nahe Roth gefunden wurde, tatsächlich um den 57-jährigen Hausbesitzer handelt.Nach den Feststellungen der Kriminalpolizei hat die männliche Person, die unmittelbar neben den Gleisen lag, Suizid verübt. Die Leiche war bis zur Unkenntlichkeit verbrannt, so dass erst noch eine Obduktion die Identität des Toten klären muss. Es ist davon auszugehen, dass sich der Mann durch Manipulationen an der Fahrleitung der Bahn einem Stromschlag ausgesetzt hat.Ein Richtung Süden durchfahrender Regionalexpress wurde dadurch beschädigt. Nach Angaben der Bundespolizei kam es in dem Zug zu einem leichten Kabelbrand. Am nächsten Haltepunkt forderte der Zugführer deshalb die Fahrgäste auf, den Zug kurzzeitig zu verlassen, bis keine Gefahr mehr bestand.Bei dem Großbrand am Mittwochabend im Schwabacher Sperberweg wurde das Wohnhaus völlig vernichtet. Der Schaden wird nach Schätzungen der Polizei mit rund 250 000 Euro angegeben. Als die Löschmannschaften eintrafen, stand bereits der Dachstuhl des Gebäudes lichterloh in Flammen. Den rund 70 Wehrleuten aus der Stadt Schwabach selbst sowie den Ortsteilen Penzendorf, Schaftnach und Dietersdorf gelang es, den Brandherd in dem Einfamilienhaus rasch unter Kontrolle zu bringen.

Ein Übergreifen der Flammen auf das Nachbarhaus konnte nach Polizeiangaben erfolgreich verhindert werden. Vorsichtshalber wurden während der Löscharbeiten die Anwohner aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen.

Die Schwabacher Feuerwehr war zur Brandwache bis gegen Mitternacht vor Ort. Bei dem Löscheinsatz erlitten drei Feuerwehrleute leichte Verletzungen. Während zwei der Floriansjünger nach ambulanter Versorgung wieder ihren Dienst aufnehmen konnten, wurde der dritte vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung ins Stadtkrankenhaus gebracht.

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt

28.04.2010 - Vogelherd: Wohnhaus von Feuer vernichtet - Polizei schließt Brandstiftung nicht aus, kennt aber noch nicht mögliche Hintergründe - Meterhohe Flammen

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SCHWABACH (jk) - Durch ein Feuer zerstört wurde am Mittwochabend ein Wohnhaus im Sperberweg (Stadtteil Vogelherd). Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei vor Ort dürfte möglicherweise von Brandstiftung auszugehen sein. Die Hintergründe waren gestern Abend noch unklar, allerdings gab es Spekulationen, dass das Feuer im Zusammenhang mit einer Zwangsversteigerung stehen könnte.Völlig unklar war auch, ob es eventuell einen Zusammenhang zwischen dem Suizid einer noch nicht identifizierten Person auf der Eisenbahnstrecke Richtung Roth gibt, die am Mittwochabend, kurz nach Entdeckung des Feuers, gefunden wurde.Als sich die Feuerwehr auf der Anfahrt in den Sperberweg befand, loderten bereits meterhohe Flammen aus dem Dachstuhl. Überdies war eine dichte Rauchwolke quer durch das Stadtgebiet sichtbar. Trotz eines schnellen und massiven Einsatzes der Schwabacher Feuerwehr war zumindest der Dachstuhl des Gebäudes in dem eng bebauten Wohngebiet nicht mehr zu retten.Bei den Löscharbeiten wurden drei Feuerwehrmänner leicht verletzt.

Zusammenhang mit Suizid?

Bei dem Feuer in Schwabach schloss die Polizei Brandstiftung nicht aus. Unklar war am späten Abend noch, ob es eventuell einen Zusammenhang mit dem Suizid einer zunächst nicht identifizierten Person gibt. Der Mann hatte an der nahgelegenen Bahnstrecke zwischen Schwabach und Roth ein Seil über die Starkstromleitung geworfen, kurz nachdem der Brand entdeckt worden war. Vermisst wurde am Mittwochabend nach Polizeiangaben der 57-jährige Hausbesitzer. Klarheit muss erst eine Obduktion bringen, die am heutigen Donnerstag stattfinden soll. Bei dem Löscheinsatz erlitten drei Feuerwehrleute leichte Verletzungen.

Feuer in Reihenhaus

Schwabach - Am Mittwochabend brannte es im Schwabacher Stadtteil Vogelherd. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 250.000,– Euro.Kurz vor 19:00 Uhr ging die Meldung über den Brand im Sperberweg bei der Polizei ein. Als die Einsatzkräfte am Einsatzort eintrafen, drangen bereits Flammen aus dem Gebäude. Die Feuerwehren Schwabach, Penzendorf, Schaftnach und Dietersdorf waren mit ca. 70 Kräften im Einsatz und konnten den Brandherd im Reiheneckhaus schnell unter Kontrolle bringen.Ein Übergreifen der Flammen auf das Nachbargebäude wurde erfolgreich verhindert. Kurzzeitig verließen die Anwohner der angrenzenden Wohngebäude ihre Anwesen, konnten aber nach Abschluss der Löscharbeiten wieder zurückkehren.Bei den Löscharbeiten verletzten sich drei Wehrmänner leicht. Während zwei Feuerwehrmänner nach einer ambulanten Behandlung wieder ihren Dienst verrichten konnten, musste ein verletzter Helfer stationär aufgenommen werden. Der 57-jährige Hausbewohner war zum Zeitpunkt des Brandes nicht anwesend. Das Haus ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bewohnbar. Ob das Reihennebenhaus beschädigt worden ist, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht geklärt werden.

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt

25.04.2010 - In Garage eingesperrt

SCHWABACH - Riesenschreck in den Nachmittagsstunden: Ein elfjähriges Mädchen sperrte sich versehentlich in einer Garage ein, wurde aber von der Feuerwehr befreit. Das Mädchen lief in die leere Garage und zog das Tor von innen zu. Von innen ließ sich das altersschwache Tor dann aber nicht mehr öffnen. Eine Freundin des Mädchens verständigte einen Passanten, der rief die Feuerwehr und die Polizei. Da der Besitzer der Garage nicht ermittelt werden konnte, musste das Tor gewaltsam geöffnet werden. Das Mädchen blieb unverletzt.

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt

24.04.2010 - Für alle Einsätze nun gut gerüstet - Umfangreiche Ausbildung für Feuerwehrleute endete mit Abschlussprüfung

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SCHWABACH - Eine reichhaltige Ausbildung haben angehende Feuerwehrleute zu absolvieren. Am Ende steht eine Prüfung, die bestanden werden muss, um an Einsätzen teilzunehmen.Bayerisches Feuerwehrgesetz, Grundlagen der technischen Hilfeleistung, gefährliche Stoffe und Güter sowie Einheiten im Löscheinsatz – dies waren nur einige Themen, mit denen sich der Nachwuchs der Schwabacher Wehr über einen Zeitraum von zweieinhalb Monaten beschäftigt hat. Nach bestandener Abschlussprüfung verstärken sie nun die Schwabacher Wehr im täglichen Einsatzdienst.

Bei theoretischem Unterricht und praktischen Übungen sowie einem Fachvortrag zur Brandentstehung und Löschtechnik konnte das Wissen vermittelt werden. Auch wurden die Arbeiten mit Rettungsgeräten, wie beispielsweise hydraulische Schere und Spreizer, demonstriert und erklärt. Die Lehrgangsleitung oblag Jürgen Beil und Helmut Schiffermüller.

Die Bestimmungen der Feuerwehrdienstvorschrift flossen in den Unterricht ebenso ein wie zahlreiche praktische Übungen und Unterweisungen. So mussten zügig Wasserversorgungen aufgebaut sowie mehrere Strahlrohre angeschlossen werden. Ergänzend zur feuerwehrtechnischen Ausbildung fand unter der Leitung des Bayerischen Roten Kreuzes ein erweiterter Erste-Hilfe-Kurs statt.

Zum Abschluss der über 80 Stunden dauernden Ausbildung wurde das Fachwissen in einer theoretischen Prüfung abgefragt. Hierbei mussten 50 Fragen aus allen Bereichen der Feuerwehr beantwortet werden. Bei der praktischen Prüfung hatten die Lehrgangsteilnehmer zwei Aufgaben aus den Themengebieten »Knoten und Stiche«, Fahrzeugkunde sowie Inbetriebnahme von Hydranten zu absolvieren.

Folgende Feuerwehrleute haben an der Ausbildung und der abschließenden Prüfung erfolgreich teilgenommen: Von der Freiwilligen Feuerwehr Schwabach-Penzendorf Markus Bandasch, Michael Bandasch und Christian Pflumm; von der Freiwilligen Feuerwehr Schwabach-Schaftnach Tobias Tabala; von der Freiwilligen Feuerwehr Schwabach-Stadt Marcel Arpogaus, Christian Bauer, Pascal Dietrich, Rene Drechsel, Carolin Fink, Alexander Geier, Wolfgang Hetrich, Christian Hummer, Anastasia Karapapasoglu, Markus Knorr, Martini Michael, Michael Oellers, Philipp Seybold, Michael Ulbrich, Horst Weckerlein und Sebastian Weckerlein.

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt

22.04.2010 - Waldbrandgefahr steigt - Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten warnt

LANDKREIS ROTH / SCHWABACH - Auch wenn man das Thema Waldbrände eher mit trockenen Sommern verbindet, ist es gerade das Frühjahr, in dem es in manchen Jahren die meisten Waldbrände gibt. Auch heuer ist die Gefahr nach Auskunft des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten wieder groß.Ursache hierfür ist die noch vorhandene abgetrocknete Vegetation und Laubstreu aus dem Vorjahr, die noch nicht vom frischen saftigen Grün überwachsen wurde. Hinzu kommen Trockenphasen im Frühjahr und teilweise bereits Temperaturen über 20 Grad Celsius. Die sorgen dafür, dass bereits ein Funke genügt um dieses Material zu entzünden und einen Flächenbrand auszulösen. Für das kommende Wochenende sind bereits wieder verhältnismäßig hohe Temperaturen angekündigt, und eine Abmilderung der Gefährdungssituation durch vorher eintretende Niederschläge ist nicht in Sicht.

Vorsicht walten lassen

Harald Gebhardt, Bereichsleiter Forsten am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Roth bittet deshalb um besondere Vorsicht. Das für das Wochenende angekündigte Wetter und die erwachende Natur laden natürlich zu Aktivitäten im Freien ein. Die für eine Rast besonders einladenden sonnigen Waldränder sind derzeit derartig ausgetrocknet, dass eine weggeworfene Zigarettenkippe genügt, um den vorhandenen Grasfilz wie Zunder zu entflammen, so Gebhardt weiter.

Auch beim Abstellen eines PKW mit heißem Katalysator ist auf den Untergrund besonders zu achten, um zu vermeiden, dass man am Ende des Spazierganges zu einem ausgebrannten Fahrzeug zurückkehrt. Das Eröffnen der Grillsaison in freier Natur ist zwar laut Gebhardt besonders reizvoll, sollte aber ausschließlich auf dafür vorgesehenen und dafür ausgewiesenen Grillplätzen stattfinden.

Auch bei der Waldarbeit gilt es Vorsicht walten zu lassen. Gerade um diese Jahreszeit ist es üblich, die Einschlagsaison mit Aufräumarbeiten im Wald abzuschließen und dabei vorhandenes Reisigmaterial zu verbrennen.

Polizei vorab informieren

Um hier Fehlalarmierungen der örtlichen Feuerwehren zu vermeiden, bitten die Fachleute der Forstverwaltung unbedingt die örtlich zuständige Polizeiinspektion vorab zu informieren und die Brandstelle sorgfältig zu überwachen und am Ende des Arbeitstages gegebenenfalls mit ausreichend Wasser abzulöschen.

Gebhardt bittet um Verständnis für diese notwendigen Sorgfaltsmaßnahmen, denn der erste größere Waldbrand in diesem Jahr hat bereits einen Hektar Wald vernichtet, und für das Wochenende ist in Teilen des Amtsbereiches mit den Landkreisen Nürnberger Land, Roth und im Stadtgebiet von Schwabach von erhöhter Waldbrandgefahr auszugehen.

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schwabacher Tagblatt